Aufsteiger in die Bezirksliga: Die Frauenmannschaft der SpVgg Attenkirchen.
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Aufsteiger in die Bezirksliga: Die Frauenmannschaft der SpVgg Attenkirchen freut sich auf den Trainingsstart.

FRAUENFUSSBALL - SpVgg Attenkirchen sieht sich auch für die Bezirksliga gut gerüstet

Fit und gereift in die höhere Liga

  • VonFranziska Kugler
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Die Frauen-Fußballmannschaft der SpVgg Attenkirchen spielt in der kommenden Saison in der Bezirksliga.

Attenkirchen – Nach nur einer Spielzeit in der Kreisklasse holten sich die Mädels der SpVgg Attenkirchen den Aufstieg in die Bezirksliga. Die Fußballerinnen mussten in der vergangenen Saison coronabedingt nur auf ein Spiel verzichten. Aber auf dieses hätten sich alle Beteiligten besonders gefreut. Das Meisterschaftsendspiel im engen Aufstiegsrennen mit den Damen aus Schwaig fiel der Pandemie zum Opfer. Dabei wäre unter normalen Bedingungen mit einer großen Zuschauerkulisse zu rechnen gewesen.

Auch fehlt dem Team in der aktuellen Situation die Möglichkeit, den Aufstieg gebührend zu feiern. „Vor drei Jahren hatten wir eine große Party mit Autokorso. Dieses Jahr wird eine kleine Feier, falls wieder erlaubt, lediglich mannschaftsintern stattfinden“, so Trainer Alexander Urban, der die Wahl der Quotientenregel in der aktuellen Situation als die fairste Lösung für alle Beteiligten sieht, um der Saison ein Ende zu setzen. „Trotzdem haben die Mädels eine starke Saison gespielt und sind verdient dort, wo sie stehen.“

Durch Lauftraining fit wie nie

Vor allem die Leistung der Attenkirchnerinnen während der pandemiebedingten Pause hat alle Erwartungen übertroffen. „Die Mädels sind so fit wie noch nie. Manche laufen sogar 20 Kilometer am Stück.“ Zusätzlich fand die ganze Zeit über – einmal wöchentlich – ein gemeinsames Training über Zoom statt. Bei einer hohen Beteiligung wurden die Mädels mit Geschenken belohnt.

Um allerdings als Mannschaft für die anstehende neue Saison fit zu werden, ist es unbedingt notwendig, frühzeitig trainieren zu können. Ab dieser Woche könnte es los gehen, die Politiker haben sich endlich auf die Umsetzung geeinigt. Sollte die Inzidenz weiterhin auf dem derzeitigen Level bleiben, ist Teamtraining mit 25 Spielerinnen möglich. Dabei liegt der Fokus vor allem auf kurzzeitige Belastungen, wie beispielsweise Sprints, da die Damen lange keine Möglichkeit hatten und die Verletzungsgefahr in diesem Bereich am größten ist. Auch steht das Training mit dem Ball im Vordergrund.

Nachwuchs wird integriert

Zudem sollen die Jugendspielerinnen, die ab der kommenden Saison altersbedingt zu den Damen aufsteigen, bestmöglich integriert werden. „Aktuell trainieren die B-Juniorinnen bereits über Zoom mit uns und beteiligen sich an unseren gemeinsamen Aktivitäten, auch wenn diese natürlich nur online stattfinden“, so der Trainer. Trotz all der Einschränkungen sieht er sein Team gut auf die neue Saison vorbereitet. „Natürlich ist die Bezirksliga eine spannende Sache, aber das Team ist in der vergangenen Saison noch einmal reifer geworden. Dementsprechend hoffen wir auf einen stabilen Platz im Mittelfeld.“

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