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Vitus Kirchberger gehört zur Reihe junger SEF-Spieler, denen es oftmals an Konstanz fehlt.

"Es ist vieles stressfreier geworden"

SE Freising: Fehlende Konstanz im Vorbereitungsjahr

SE Freising - 17 Spieltage sind nun absolviert in der Landesliga Südost, die Vorrunde ist rum - Zeit also, eine erste Bilanz zu ziehen. Die des SE Freising fällt dabei zweigeteilt aus.

Mit der Entwicklung des Teams sind die Lerchenfelder zufrieden, das Ergebnis hätte - die Eintracht rangiert derzeit auf Rang sechs - dagegen besser ausfallen können. Georg Appel, für den Fußball zuständiger Stratege beim SE Freising, blickt etwa ein halbes Jahr zurück und muss immer noch schlucken, wenn er an die Entscheidung im Frühsommer denkt. Lange hatte der Club gerungen, ob es wirklich Sinn machen würde, die Zweite Mannschaft vom Spielbetrieb abzumelden. Schlussendlich entschloss man sich zu diesem Schritt - und hat ihn immer noch nicht so recht verdaut. „Mir hat das nie gepasst“, bekräftigt Appel seine Worte von damals, jedoch sei das Ganze eine Notwendigkeit gewesen, für die es keine Alternative gegeben habe. Und es war eine, die zumindest der Landesligamannschaft einen echten Vorteil gebracht hat. Mindestens 20 Mann seien seitdem im Training. „Es ist vieles stressfreier geworden.“ Aber auch ein unberechenbarer. Zehn Mann im Kader sind keine 20. Es fehlt die Routine im eigenen Spiel, vor allem in der Offensive. „Zwangsläufig ist diese Saison wohl zu einem Lern- und Vorbereitungsjahr für die nächste Spielzeit geworden“, grämt Appel nicht unbedingt über Rang sechs. Aber darüber, dass von den 17 Partien ganze sechs remis endeten, hinzu kamen etliche Partien, in denen der SEF spielerisch besser war, am Ende aber knapp mit 0:1 unterlag. „Mindestens zehn Punkte haben wir viel zu unnötig verloren“, vermutet Appel. Deutliches Lehrgeld also.

 

Losgegangen war die Misere der Domstädter eigentlich schon am ersten Spieltag, wie ein roter Faden zieht sich die inkonstante Leistung durch die Saison. Zum Auftakt der neuen Runde hatte es nur ein mageres 0:0 gegen Aufsteiger Geretsried gegeben. Und genau bei jenem Turn- und Sportverein hofft Appel am Samstag (14.30 Uhr) auf die Wende hin zum Positiven, hin zu mehr Erfolgserlebnissen. Was gegen Geretsried begonnen hat, „könnte nun ja auch gegen die wieder aufhören.“ Ein spätherbstlicher Auftrieb würde den Gelb-Schwarzen gut tun, das Restprogramm bis zur Winterpause hat es in sich. Nach dem Gastspiel im Voralpenland kommt es hintereinander zu drei schweren Heimspielen gegen Holzkichen, Hallbergmoos und Ismaning - alle samt vor dem SEF im Tableau platziert. „In diesen Spielen ist alles möglich“, hofft Appel auf eine große Ausbeute.  ms

Aufstellung

 

Schlerf - Miller, Glas, Kirchberger, Schredl - Yildiz - Mihajlovic, Mayr, Haas, Sassmann - Hohlenburger.

Quelle: fussball-vorort.de

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