Landesliga Südost

SEF kassiert die nächste Auswärtspleite

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Freising – Am Ende las sich das Ergebnis knapper als die Partie eigentlich war: Mit 2:3 unterlagen die Fußballer des SE Freising beim TuS Holzkirchen. Wirklich was zu holen gab es für die Lerchenfelder jedoch nicht.

Ein bisserl ist es für die Kicker des SE Freising derzeit wie für die letzten Mohikaner. Wer fit ist, darf spielen, einen wirklichen Konkurrenzkampf gibt es in der Elf von Trainer Alex Plabst nicht. Konkurrenzfähig sind die Gelb-Schwarzen in der Landesliga Südost so aber auch nicht mehr. Die Niederlage beim ehemaligen Bayernligisten aus Holzkirchen war am Ende eine klare Sache – und aus Sicht der Gäste schnell abgehakt. „Das hätte hier auch höher ausgehen können“, resümierte Trainer Alex Plabst ehrlich. „Wir haben verdient verloren.“

Zwar hatte Co-Trainer Florian Bittner, den Plabst aus Mangel an Alternativen erneut ins Sturmzentrum beordert hatte, zwei gute Chancen, mit denen der SEF sogar hätte in Führung gehen können (18./25.). Das verdiente 1:0 gelang aber den Hausherren. Youngster Daniel Zanker hatte seinen Gegenspieler im Strafraum gefoult, den berechtigten Penalty versenkte Sean Erten (27.). Nur Augenblicke später war die Messe schließlich gelesen: Nach einer Hereingabe von Erten schloss Anton Bauer im Strafraum locker ab (32.).

Quasi mit dem Wiederanpfiff keimte kurzfristig Hoffnung bei den Freisinger Anhängern auf. Nach einem Bittner-Freistoß stieg Innenverteidiger Sebastian Hofmaier im Strafraum am höchsten und nickte ein (48.). Aufgrund der personellen Situation – Freising war im Grunde ohne erfahrene Offensivkräfte nach Holzkirchen gereist – war an einen Ausgleich nicht zu denken. Plabst stellte zwar um, brachte den zuletzt verletzten Florian Schmuckermeier, der denn zumindest noch einen Pfostentreffer aus 25 Metern zu verbuchen hatte. Wirklich nah war der SEF dem Ausgleich aber nicht. Vielmehr war es einem erneut gut aufgelegten Keeper Patrick Negele zu verdanken, dass die Domstädter nicht schon bald höher zurücklagen. Doch auch so war das Spiel dann irgendwann durch. Zwei Minuten vor dem Ende ließen sich die Freisinger zu leichtfertig den Ball abluchsen, Burhan Bahadir schloss ab (88.). Dass Nikolai Davydov in der Nachspielzeit zumindest noch den Anschlusstreffer mit einer recht ansehnlichen Einzelaktion markierte, war nicht mehr als Ergebniskosmetik (90.+4). „Heute haben leider fünf bis sechs Männer“, wollte Plabst keine große Kritik üben, „gegen elf gestandene Fußballer gespielt.“ Wirklich konkurrenzfähig ist der arg gebeutelte SEF zurzeit aber nicht.

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