Mehrere Störungen bei der S-Bahn: Erhebliche Verzögerungen auf der Stammstrecke

Mehrere Störungen bei der S-Bahn: Erhebliche Verzögerungen auf der Stammstrecke
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Goalgetter vom Dienst! Markus Lachner (vorne) vom TSV Allershausen traf in der vergangenen Saison in der Kreisklasse 3 insgesamt 22 Mal ins Schwarze.

Attenkirchen kassiert 112 Gegentore

Freisinger Kreisklassen-Rückblick: Statistische und andere Abschiedsgrüße

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Insgesamt 156 Partien absolvierten die 13 Kreisklassisten während der abgelaufenen Saison 2017/18 und erzielten dabei 599 Tore. Pro Match bejubelten die offiziell 14 023 Zuschauer – also im Schnitt zirka 90 pro Begegnung – statistisch betrachtet etwas mehr als 3,8 Treffer.

Der Torjäger

Bis zur Winterpause markierte Markus Lachner vom TSV Allershausen 15 Tore – und obwohl im Kalenderjahr 2018 „nur“ noch sieben weitere hinzukamen, reichte es für die Torjägerkanone. Auf Rang zwei landete Youngster Thomas Hadler (SC Kirchdorf) mit 20 Treffern. Die „Bronzemedaille“ durften sich gleich drei Akteure umhängen: Sebastian Huber (FVgg Gammelsdorf), Stephan Sachs (SC Freising) und Daniel Schuhmann vom Meister aus Kirchdorf ließen das Leder je 16 Mal im gegnerischen Tornetz zappeln. Der Vorjahressieger Tobias Duffner vom SV Marzling landete nach 23 Toren in der Spielzeit 2016/17 abermals im zweistelligen Bereich: Er kam in der zurückliegenden Saison auf insgesamt 14 Buden.

Ganz schön torreich

Wenn es oft klingelte, dann meistens unter Beteiligung der SpVgg Attenkirchen. Resultate wie das 1:10 in Kirchdorf oder das 1:9 beim SV Kranzberg bescherten dem Absteiger in der Endabrechnung desolate 112 Gegentreffer. Da die SpVgg selber nur elfmal traf, betrug das Torverhältnis in der Abschlusstabelle minus 101! Meister SCK brachte mit seinem 10:1 über die Attenkirchener zugleich den höchsten Heimsieg der Saison unter Dach und Fach. Auf des Gegners Platz sorgte aber der SV Marzling für den Rekordwert: Das Team gewann beim SC Freising mit 7:2.

Magerkost

Torlose Partien blieben den Fans meistens erspart: Lediglich vier Spiele endeten 0:0, zwei davon fanden bereits am siebten Spieltag statt (Wolnzach gegen Allershausen und SC Freising gegen Zolling). Im Jahr 2018 gab es zwei weitere Begegnungen ohne Torerfolg – und zwar jeweils mit Beteiligung des SV Hörgertshausen (im April daheim gegen Marzling und sechs Wochen später in Kranzberg).

Rückrundentabelle

Dank der erfreulichen zweiten Saisonhälfte verjagte der SV Pulling unter „Neu-Coach“ Andreas Schwarz frühzeitig das Abstiegsgespenst und landete in der reinen Rückrundentabelle mit 22 Zählern auf Rang vier. Auch Hörgertshausen (19) und Kranzberg (17) punkteten häufiger als Vorjahres-Vizemeister Marzling (16). Wäre nur die Rückrunde gewertet worden, dann hätte sich der Landesliga-Unterbau des VfB Hallbergmoos auf direktem Wege in die A-Klasse verabschiedet. So gelang dem VfB über die Relegation „im Nachsitzen“ der Klassenerhalt.

Der Meister

Nach dem 22. Spieltag dürfte in Kirchdorf manch Déjà-vu aufgetreten sein. Denn trotz einer überragenden Hinrunde fand sich das Team um Kapitän Robert Kittl plötzlich auf dem zweiten Platz wieder. Der SCK schlitterte in seine fast schon traditionelle Schwächephase und wurde von Verfolger Gammelsdorf für drei Wochen vom Platz an der Sonne verdrängt. Doch als die FVgg am 25. Spieltag im direkten Duell mit Kirchdorf mit einem Dreier zum Titelträger hätte avancieren können – noch dazu vor heimischer Kulisse –, gelang dem SCK mit dem 3:0-Erfolg das vorgezogene Meisterstück. Nach 25 Minuten war die Partie entschieden – und sieben Tage später feierten die häufig auf der Zielgeraden enttäuschenden Kirchdorfer die lang ersehnte Meisterschaft.

Kartenspiele

Die wenigsten Verwarnungen kassierte der SV Marzling mit 41 Gelben Karten, musste aber aufgrund dreier Gelb-Roter Karten der SpVgg Attenkirchen in der Fairnesstabelle den Vortritt lassen (42 Gelbe, eine Gelb-Rote). Als einziges Team der Liga kam der TSV Au ohne Gelb-Rot aus (bei 43 Gelben Kartons und zweimal Glattrot). Am häufigsten griffen die Unparteiischen gegen Spieler des TSV Wolnzach in die Hemdtasche und verteilten insgesamt 67 Verwarnungen, dreimal Gelb-Rot und drei Rote Karten an das Team aus dem Nachbarlandkreis, das zukünftig wieder in der Pfaffenhofener Kreisklasse auflaufen wird. Der unrühmliche letzte Platz in der Fairnesstabelle ging an den VfB Hallbergmoos II für 57 Gelbe Karten, viermal Gelb-Rot, dreimal Glattrot – und einen verursachten Spielabbruch.

Der Spielabbruch

Im Oktober fühlte sich die VfB-Reserve beim Gastspiel in Wolnzach von den Entscheidungen des Referees Wolfgang Inderwies derart benachteiligt, dass die Verantwortlichen ihr Team in der Nachspielzeit beim Stand von 1:1 vom Feld holten. Das Sportgericht sah darin einen durch die Hallberger verursachten Spielabbruch – und wertete das Match mit 2:0 für den TSV Wolnzach.

Spezielle WhatsApp

Zu Beginn der Winterpause endete das Engagement von Josch Stöger als Attenkirchener Trainer. Mangels anderer Möglichkeiten entschied sich Stöger für einen „Abschiedsgruß“, den er als Sprachaufnahme in die teaminterne WhatsApp-Gruppe setzte. Doch die eigentlich für seine ehemaligen Spieler gedachte Audio-Datei machte schnell im Landkreis die Runde – schließlich rechnete Stöger relativ schonungslos mit einigen Akteuren und deren Einstellung zum Fußball ab. Die Reaktionen reichten von Gelächter und kopfschüttelndem Unverständnis bis hin zu absoluter Zustimmung. Vielen speziell älteren Trainer- und Funktionärskollegen hatte Stöger aus der Seele gesprochen.

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