Matthias Koston hpfft weiterhin auf eine Saisonfortsetzung.
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Matthias Koston hpfft weiterhin auf eine Saisonfortsetzung.

Saison steht vor Abbruch

Bezirksliga: Koston und Summerer hoffen auf Fortsetzung der Saison

  • vonMoritz Stalter
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Die Freisinger Bezirksligisten hoffen weiter auf eine Saisonfortsetzung. Die Quotientenregel trifft nicht überall auf Zustimmung.

Matthias Koston, Trainer des Bezirksligisten SpVgg Kammerberg:

„Für mich ist ein Start bis zum 3. Mai unrealistisch. Aber warum macht man sich so einen Druck? Die Saison ist doch ohnehin schon so lang, da wäre es doch egal, ob man noch ein bisschen wartet.

Eine Möglichkeit wäre, die laufende Saison zu Ende zu spielen, falls es die Corona-Zahlen zulassen. Und wenn sie beendet ist, direkt eine Vorbereitung von vier, fünf Wochen anzuhängen und fließend in die neue Saison zu starten. Ein Abbruch macht meiner Meinung nach nur Sinn, wenn man sicher weiß, dass man an einem Tag X die neue Saison starten kann. Aber diesen Tag X sehe ich nicht.“

Sepp Summerer, Trainer des Bezirksligisten SV Ampertal Palzing: „Ich bin optmistischer“

„In den letzten Wochen dachte ich, das wird sicher nichts mehr mit einer Fortsetzung der Saison. Bis zum 3. Mai ist aber noch etwas Zeit. Auch wenn die Infektionszahlen aktuell steigen, bin ich optimistischer. Sollten die Zahlen durch das Impfen sinken, könnte es klappen. Aber diese Saison ist schon eine verkorkste Geschichte.

Was einen möglichen Abbruch betrifft: Grundsätzlich finde ich die Quotientenregel in Ordnung, auch wenn sie nicht in allen Fällen gerecht ist. Zum Beispiel dann, wenn Mannschaften noch gegen Mannschaften wie Türk Ingolstadt spielen, die sicher abgestiegen sind.“

Rudolf Hauke, 1. Vorsitzender des Bezirksligisten TSV Eching: Die Quotientenregel ist unsäglich

„Bei uns gehen die Meinungen auseinander, ob die Saison zu Ende gespielt oder abgebrochen werden soll. Bei der aktuellen Entwicklung sehe ich eine Fortsetzung kritisch. Die Quotientenregel find ich unsäglich, aber wir müssen uns natürlich damit beschäftigen. Wir müssen aber für beide Fälle offen sein und in beide Richtungen planen. Bei uns gibt es ja bekanntlich große Veränderungen durch den Trainerwechsel und die Abgänge von fünf Spielern. Ein Konglomerat aus vier Personen - unter ihnen auch unser kommender Trainer Michael Schütz - beschäftigt sich mit den Planungen für die neue Saison. Und auch sonst tut sich etwas beim TSV: Wir bauen die Duschen, Kabinen und die Gaststätte komplett um. Uns ist gerade nicht langweilig.“

(Moritz Stalter)

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