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Drei Punkte im Sack: Thomas Greckl (r.) und Ilker Yildiz (im Hintergrund) besiegten die Gäste aus München mit 3:0.

Klarer Sieg der Achterbahnfahrer

Haas, Mihajlovic und Glas sorgen gegen die Türken für klare Verhältnisse

Neues Spiel, neues Glück: Nach der eher desolaten VorstellungletzteWoche im Derby gegen Eching präsentierte sich der SE Freising gegen Türkgücü München wieder ganz auf der Höhe und gewann aufgrund einer guten zweiten Hälfte hochverdient mit 3:0 (1:0).

Wären die Fußballer des SE Freising eine Achterbahn, sie würden in diesen Sommertagen eine formidable Volksfest-Attraktion abgeben. Eine Uhr lässt sich nicht nach der Leistung der Lerchenfelder stellen. Nach richtig guten Auftritten folgte in dieser Saison oft nur eine Woche später ein neuer Tiefpunkt.

Während die GelbSchwarzen beim TSV Eching letzte Woche nur knapp einer Niederlage entgangen waren, lief’s gegen die türkischen Gäste gestern Abend schon wieder viel besser. Zwar gelang anfangs noch nicht alles, was für ein hervorragendes Fußballspiel nötig gewesen wäre, was auch daran lag, dass Coach Michael Schütz seine Elf kräftig umstellen musste. So standen mit Chedi Miller (nach Verletzung) und Christoph Kiermeier (Neuzugang) zwei Debütanten in der Startelf, zudem ersetzte Andi Hohlenburger den urlaubenden Mesut Toprak auf der Außenbahn.

Die Offensiv-Rotation zeigte Wirkung. Allerdings nicht wie gewünscht. Im Spiel nach vorne fehlte es an Ideen, allerdings auf beiden Seiten. Die Gäste forderten den Gastgeber nicht wirklich. Somit verwunderte es nicht, dass die Führung für die Platzherren mit der ersten und bis zum Pausenpfiff einzigen Chance fiel. Nach einem schönen Spielzug hatte Hohlenburger zunächst stramm aufs Tor geschossen. Türkgügü-Keeper Kücükkaya wehrte das Leder jedoch nach vorne ab, wo Christian Haas in bester Torjägermanier einschob (21.). Auf der anderen Seite entschärfte SEF-Tormann Dominik Schlerf einen 18-MeterHammer von Cukur. In Durchgang zwei präsentierten sich die Hausherren dann deutlich aktiver und druckvoller, während die Türken kaum noch stattfanden. Das verdiente 2:0 müsste man eigentlich als Eigentor verbuchen. Nach einem missglückten Rückpass hatte Sebastian Mihajlovic den GästeKeeper flink angelaufen.

Und der ließ sich davon derart irritieren, dass Mihajlovic nicht nur dessen Abschlag blocken konnte, sondern hinterher ungehindert zum fälligen zweiten Treffer einschob (55.). In der Folge verpassten es die Herren in Gelb, das Ergebnis deutlich nach oben zu schrauben. Beste Möglichkeiten, wie die von Haas (52.) oder Moritz Sassmann (73.), blieben ungenutzt. Freising spielte es in allerletzter Konsequenz nicht zu Ende. Dass die Partie dann doch noch standesgemäß endete, dafür sorgte Christoph Glas vier Minuten vor dem Abpfiff mit seinem ersten Saisontor, als er eine Mihajlovic-Freistoß- flanke kraftvoll einnickte.

Quelle: fussball-vorort.de

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