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Nicht gerade vom Glück verfolgt waren Peter Beierkuhnlein (in Gelb) und seine Hallbergmooser Mannschaftskollegen im Heimspiel gegen Unterföhring.

Fußball-Landesliga

Tristesse statt Tabellenführung: Hallbergmoos verliert erstmals daheim

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Es hätte das Wochenende des VfB werden können – doch statt Toren und Tabellenführung gab es Tristesse im Stadion am Airport. Hallbergmoos patzte im Gleichschritt mit allen anderen Spitzenmannschaften der Landesliga Südost und kassierte mit dem 0:2 (0:1) gegen Unterföhring die erste Heimniederlage der Saison.

Hallbergmoos – In der ersten halben Stunde war alles wie immer, wenn die Hallbergmooser mit breiter Brust im eigenen Stadion antreten. Das Heimteam hatte die Lage im Griff, spielte Unterföhring an die Wand und ließ dem Gast keine Luft zum Atmen. Der VfB schaltete nach Ballgewinnen superschnell um und brachte damit den FCU immer wieder in Verlegenheit. Aus den vielversprechenden Offensivaktionen entstanden aber zu wenig hochkarätige Chancen, weil die Hallbergmooser vor dem Tor den einen oder anderen Haken zu viel machten. Dennoch liefen die Angriffe für Unterföhring zu schnell ab – und das Führungstor schien nur eine Frage der Zeit zu sein.

Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit kamen auch die Gäste in die andere Hälfte und gingen durch ein Zufallsprodukt in Führung: Ein abgeblockter Schuss fiel einem Unterföhringer so vor die Füße, dass er mit dem Querpass vors Tor den VfB auf dem falschen Fuß erwischte. Ein klassisches Tor, das – auch ohne einen Schuldigen – mal passieren kann.

Der Rückstand machte die Aufgabe nun noch schwerer. Dementsprechend zäh ging’s nach dem Pausentee weiter.

Die Hallbergmooser waren bemüht, aber dieses Prädikat ist schon in der Schule wenig schmeichelhaft. Offensiv lief nichts zusammen, und gegen die nun tief hinten drin stehenden Unterföhringer gab es nicht mehr die Gelegenheit, durch schnelles Umschalten Räume zu bekommen. Der VfB fand die Lücke nicht und hätte da wohl noch zwei Stunden ohne nennenswerte Torchance weiterspielen können. Dazu kam auch, dass etwas das Glück fehlte, weil sich der Gast in der 50. Minute nicht über einen Elfmeterpfiff hätte beschweren können. So aber blieb es bei der Unterföhringer Führung.

Ab Mitte der zweiten Hälfte bekam der Bayernliga-Absteiger eine Überzahl-Konterchance nach der anderen. Unterföhring hätte in der Phase die Partie eigentlich entscheiden müssen und letztlich auch höher gewinnen können. Erst in der 89. Minute fiel der Treffer zum 0:2.

VfB-Trainer Gedi Sugzda machte seinen Schützlingen nach dem Spiel keinen Vorwurf, „weil wir alles gegeben und Leidenschaft gezeigt haben“. Seine Mannschaft habe eine gute erste Hälfte gespielt und dann auch dem Tempo Tribut zollen müssen. Letztlich sei der Erfolg der Gäste verdient. Mit Blick auf die anderen Ergebnisse und sieben Punkten Differenz zwischen dem Ersten und dem Elften musste der Trainer breit grinsen: „So macht die Liga doch noch mehr Spaß. Dann ist jedes Spiel ein Endspiel.“

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