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Immer Herausforderungen: SE Freising muss gegen Bruckmühl wieder umbauen

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Selim Magat war einer der Spieler, die Trainer Alex Plabst zuletzt beständig einplanen konnte, ansonsten wechselt die Formation von Woche zu Woche.
Selim Magat war einer der Spieler, die Trainer Alex Plabst zuletzt beständig einplanen konnte, ansonsten wechselt die Formation von Woche zu Woche. © lehmann

SEF-Trainer Alex Plabst ist derzeit nicht zu beneiden. Auch für die Partie am Sonntag in Bruckmühl muss er Umstellungen vornehmen.

Freising - Anstatt eine Startelf konstant einspielen zu lassen, ist der Coach der Lerchenfelder Woche für Woche bei neuen Kunststücken gefordert, um eine wettbewerbsfähige Elf auf den Rasen zu schicken.

Urlaubsplanungen sind das eine, Domagoij Tiric etwa verpasste deswegen die letzten drei Begegnungen. Vor allem aber sind es verletzungsbedingte Ausfälle, die Plabst Woche für Woche vor neue Herausforderungen stellen – wie auch vergangenes Wochenende beim Liga-Neuling TSV Brunntal. Geschmerzt haben aber vor allem die Verletzungen von Osaro Aiteniora und Daniel Zanker. Somit muss Plabst nun schon die Hälfte seiner geplanten Viererkette umbauen, einzig die beiden Innenverteidiger Jonas Mayr und Michael Schmid bleiben übrig. Gegen Brunntal sprang Co-Trainer Flo Bittner links hinten ein, rechts kam Niklas Tatzer zu seinem zweiten Einsatz von Beginn an. „Das geht jetzt von Woche zu Woche so“, zeigt Plabst auf.

Freisings Coach will nicht lamentieren, den Verantwortlichen in der Savoyer Au war vor der Saison klar, dass es keine einfache Spielzeit werden würde. Viele junge und perspektivische Spieler sind in den Kader gerückt. „Und die haben eben noch nicht von Anfang an das Niveau der Landesliga“, weiß der erfahrene Coach. Daher: „Vor der Saison hätte ich sofort unterschrieben, dass wir nach sechs Partien zehn Punkte haben.“ Vor allem die zwei Siege gegen Grünwald und Unterföhring stechen heraus.

Am Samstag nun gastieren die Lerchenfelder beim nächsten Neuling, dem SV Bruckmühl. Davon will Plabst aber nichts hören und wissen. Aufgrund der eigenen personellen Situation sei das zweitrangig, revidiert der Trainer. „Wir müssen da jetzt auf andere Dinge schauen.“ Darauf etwa, auch am siebten Spieltag wieder eine konkurrenzfähige Elf aufs Geläuf zu bringen. Andi Manhart fehlt erneut wegen eines Urlaubs, dafür wird aber vielleicht Tiric zurück erwartet, eine echte Alternative fürs Mittelfeld. Die Kurz- und Langzeitverletzten werden ebenso noch gebraucht, etwa Daniel Zanker und Osaro Aiteniora. Am letzten Wochenende kam nun auch noch Benedict Geuenich hinzu mit Leistenproblemen. Gut für die jungen Akteure, die zu mehr Spielzeit kommen als ursprünglich gedacht. Zu beneiden ist Plabst trotzdem nicht.

Aufstellung:

Negele - Tatzer, Mayr, Schmid, Bittner - Fischer, Pozo-Mcintosh - Niedermayer, Tiric (Brudtloff), Magat - Hohlenburger

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