Fußball-Landesliga

Noch einer für die Zentrale

  • vonNico Bauer
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Johannes Petschner macht quasi den Doppelwechsel zum FC Bayern und zum VfB Hallbergmoos.

Hallbergmoos - Der 20-jährige Franke beginnt demnächst ein duales Studium im Bereich Steuern und Wirtschaftsprüfung beim FC Bayern und spielt künftig aktiv für den VfB Hallbergmoos. Schon vorher war Petschner für einen ambitionierten Landesligisten aktiv, der SpVgg Jahn Forchheim.

Mit dem 21-Jährigen bekommt der VfB einen zentralen Mittelfeldspieler, der einiges Potenzial aufweist. Petschners sportlicher Lebenslauf in der Jugendzeit liest sich spannend. Ausgebildet wurde er unter anderem beim 1. FC Nürnberg (zwei Einsätze in der U19-Bundesliga) und wechselte in der Jugend zur SpVgg Bayreuth, wo er an’s Tor zur Regionalligamannschaft klopfte. Petschner schaffte den Herren-Durchbruch bei Jahn Forchheim, musste aber 2019 aus der Bayernliga absteigen. 19 Einsätze bedeuteten für den Spieler dennoch einen großen Schritt nach vorne.

In der aktuellen Runde war er beim Siebten der Landesliga Nordost ein unumstrittener Schlüsselspieler (22 Spiele, ein Tor) mit den drittmeisten Einsatzminuten des gesamten Kaders.

Hallbergs sportlicher Leiter ist sehr gespannt auf den Neuzugang, der schon 19 Einsätze in der Bayernliga aufweist. Auf den Positionen Sechs, Acht und Zehn kann er vielseitig eingesetzt werden und verstärkt noch einmal den harten Konkurrenzkampf im Zentrum.

Nach der Verpflichtung von Petschner bleiben wenige Tage vor dem Trainingsstart am kommenden Montag die Außenbahnen weiter eine Baustelle. Nach dem Abgang von Freddy Neudecker zu seinem Heimatverein zieht auch Wandervogel Malcom Olwa-Luta weiter. Der Stürmer, der mit seinem hohen Tempo für die Außenbahn prädestiniert ist, wechselt zum FC Aschheim in die Bezirksliga. Olwa-Luta kam diese Saison auf 18 Spiele und fünf Tore. Für den vielseitigen Offensivspieler ist der Wechsel in den Münchner Norden nun schon der siebte Vereinswechsel in den letzten acht Jahren. Malcom Olwa-Luta spielte vor seinem guten halben Jahr in Hallbergmoos immer Bayern- oder Regionalliga. Nun möchte er sich aber mehr auf den Beruf konzentrieren und den fußballerischen Aufwand etwas zurückfahren.

Die Hallberger schauen sich nun weiter auf den offensiven Außenbahnen nach einem Spieler um, der die Lücke der beiden Sommerabgänge schließen könnte. Anselm Küchle weiß aber auch, dass es keinen Grund zur Nervosität gibt. So können die meist in der Dreierkette eingesetzten Christoph Mömkes oder Andreas Giglberger auch offensivere Rollen auf dem Flügel spielen. Intern hat Trainer Gedi Sugzda beim Tabellenzweiten der Landesliga einige Optionen.

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