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Joseph-Gala ebnet SE Freising den Weg

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Klare Sache: Mesut Toprak (l.) und Co. hatten die Freilassinger voll im Griff. © Foto: Lehmann

Die Fußballer des SE Freising lassen nicht locker. Am Freitag schossen die Lerchenfelder den ESV Freilassing mit 6:1 aus der Savoyer Au und bleiben damit weiter dran an Türkgücü München.

Freising – Nach dem Unentschieden in Kastl standen die Domstädter unter Druck. Verlierern verboten, hieß es gegen die abstiegsgefährdeten Kicker von der Staatsgrenze.

So gingen die Gelb-Schwarzen einfach auf Nummer sicher und erteilten dem ESV Freilassing eine kleine Offensiv-Lehrstunde: Im Duell der besten drei Torjäger der Liga (Freisings Hohlenburger und Joseph gegen Freilassings Deiter) hatten die Hausherren klar die Nase vorne, James Joseph war allein für vier Treffer verantwortlich. Darüber ließen die Freisinger diesmal im Gegensatz zur Partie in Kastl, wo man einen Zwei-Tore-Vorsprung einbüßte, nach der frühen Führung nicht locker und schraubten das Ergebnis am Ende deutlich nach oben. „Das war unser erster Heimsieg in diesem Jahr“, kommentierte Trainer Plabst trocken. „Darauf habe ich das Hauptaugenmerk gelegt, dass wir unsere Heimstärke wieder finden.“

Nachdenklich stimmte Freisings Coach, dass die Gäste aus Freilassing anfangs die bessere Elf waren. Sie liefen gut an und störten früh. Jedoch spielte die Elf von Coach Josef Aschauer ihre Angriffe nicht konsequent zu Ende, überdies fielen die Torschüsse zu unplatziert aus. Und: Freilassing brachte sich selbst in Bedrängnis, nachdem Mario Switil Gegenspieler Andreas Hohlenburger klar im Strafraum zu Fall gebracht hatte und James Joseph den anschließenden Strafstoß sicher verwandelte (6.). Entsprechend effektiv ging’s weiter für den SEF, nach 20 Minuten nutzten die Hausherren ihre zweite Chance zum zweiten Tor. 

Burak Özdemir hatte einen feinen Pass in die Gasse gespielt, den Hohlenburger dankend annahm (20.). Der SEF legte nach: Sebastian Mihajlovic bediente Hohlenburger an der Auslinie, der artistisch hereingab. Am Fünfmeterraum stand schließlich James Joseph, der einköpfte (26.). Dritte Chance, drittes Tor. Wie gut so ein Polster aber war, zeigte sich bald. Nach einem bösen Schnitzer von Ilker Yildiz verkürzte Daniel Leitz zunächst auf 3:1 (29.). James Joseph erwischte aber einen Sahnetag und erhöhte noch vor dem Seitenwechsel nach einem butterweichen Zuspiel von Florian Schmuckermeier bald auf 4:1 (40.).

Nach dem Seitenwechsel war die Messe schnell gelesen. Nachdem Freilassings Leitz nach einem völlig unnötigen und rüden Foul an Hohlenburger mit glatt Rot frühzeitig runter musste, durfte sich Freising die Bälle fast nach Belieben zuspielen und konnte es sich leisten, nicht alle Aktion sauber abzuschließen. So traf Hohlenburger nur den Pfosten (69.), überdies übergaben er und Joseph eine klare Chance im Doppelpack (70.). Amtlich wurde das Ergebnis – es war der höchste SEF-Sieg in diesem Jahr – dann trotzdem. Erst zimmerte Toprak eine Joseph-Hereingabe ins Netz (85.), ehe der seinen Vier-Tore-Tag beschloss und nach einem Preller-Schuss (86.) clever abstaubte.

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