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Junge Mannschaften mit Offensivdrang: Kranzberg trifft auf Nandlstadt

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Der Nandlstädter Tobias Betz klärt in aller Ruhe einen Angriff des Gegners.
Der Nandlstädter Tobias Betz klärt in aller Ruhe einen Angriff des Gegners. © Michalek

Der SV Kranzberg und der TSV Nandlstadt stehen für offensiven Fußball. Am Freitag müssen sie gegeneinander um die Kreisliga kämpfen.

Moosburg – In der Kreisliga-Relegation treffen am Freitag der Ligaelfte vom SV Kranzberg und der TSV Nandlstadt als Zweiter der Kreisklasse aufeinander. Anpfiff der Partie ist um 18.30 Uhr im Driescher Sportpark in Moosburg.

Für beide Kontrahenten bietet sich die Gelegenheit, eine eher unbefriedigende Saison zu retten. Der SV Kranzberg sah nach der Kreisliga-Hinrunde schon wie ein sicherer Kandidat auf den Klassenerhalt aus. Doch in der Rückrunde bot die sonst so starke Defensive zu viele Lücken an, sodass sie zehn Gegentore mehr kassierte als in der Vorrunde. In der Offensive wurden in der zweiten Saisonhälfte die mageren 17 Tore aus der Hinserie noch um einen Treffer unterboten.

Nandlstadt hatte klares Ziel: Aufstieg

Trotzdem wittert Nandlstadts Trainer Mario Tafelmaier Gefahrenpotenzial: „Wir müssen mit Sicherheit einige Positionen bei Kranzberg fixieren. Thomas Kopp, Daniel Mömkes und einige andere, sind gute Fußballer, die man nicht unterschätzen sollte.“

Das Kreisklassenteam aus Nandlstadt war mit dem klaren Ziel angetreten, den Aufstieg zu schaffen. Das dies nun über die Relegation klappen muss, lag zum größten Teil an den vielen Verletzten und Coronaausfällen. Da habe man einige Spiele mit dem letzten Aufgebot verstolpert, erzählt der Trainer. Am Freitag steht der Kader fast vollständig zur Verfügung, und so geht Nandlstadt selbstbewusst in die Partie, möchte nach vorne pressen und Tore erzielen. Topscorer ist Johannes Gerlspeck mit 14 Treffern, der gerne auch bei Standards trifft.

Stabile Defensive, aber auch mutige Offensive erwartet

So erwartet Kranzbergs Trainer Anton Kopp beim Gegner nicht nur eine stabile Defensive: „Ich glaube, dass Nandlstadt richtig mutig sein wird und nach vorne marschiert. Die sagen sich, wir haben nichts zu verlieren und probieren uns zu verunsichern und unter Druck zu setzen“, meint Kopp, „Ich denke, dass es gegen eine gute, kompakte Mannschaft ein enges Spiel wird.“

Der Kranzberger Bastian Walter mit dem Drang, das Spielgerät unter Kontrolle zu bringen.
Der Kranzberger Bastian Walter mit dem Drang, das Spielgerät unter Kontrolle zu bringen. © lehmann

Da ist Kollege Tafelmaier derselben Meinung: „Kranzberg ist keine Mannschaft, die wartet, ob sie ein Gegentor kriegt. Die spielen auch nach vorne wie wir. Es sind zwei junge Mannschaften, die körperlich in der Lage sind, Gas zu geben, da könnte es sehr laufintensiv werden. Es wird mit Sicherheit kein 4:0 für irgendjemand, das wird ziemlich eng werden.“

Eine wichtige Rolle könnten auch die Nerven der Akteure spielen. „Auch wenn es für mich als Trainer schon die dritte Relegation ist, muss ich sagen, dass ich auch diesmal noch etwas nervös bin.“ gibt der TSV-Coach zu.

(Sepp Fuchs)

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