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Zumindest ein Punkt: Die Echinger erkämpften sich durch ein Tor von Hassan Aden ein 1:1 gegen Rosenheim

Zebras gewinnen nicht

Kalichmann nach Remis: "Nicht Fisch, nicht Fleisch"

TSV Eching – Die Zebras müssen weiter höllisch aufpassen, bis zur Winterpause nicht den Anschluss an das rettende Ufer der Landesliga zu verlieren.

Die Rosenheimer traten von der ersten Minute an auf in dem Wissen, Eching schlagen zu müssen, um eine ruhige Saison ohne Relegationsspiele zu haben. Bis Mitte der ersten Halbzeit waren die Gäste in allen Belangen überlegen. Eching bekam keinen Zugriff auf die Zweikämpfe und das Spiel, kombiniert mit etlichen Fehlern. Diese Phase hätte schlimmer enden können als mit einem Gegentreffer. Dieser fiel aus Sicht des Gastgebers in der 23. Minute zu leicht – als sich die Gäste ohne Gegenwehr in den Strafraum hinein kombinierten und Tomicic dort ganz alleine zum Schuss kam. Der TSV hatte regelrecht um den überfälligen Rückstand gebettelt.

Nach dem 0:1 kämpfte sich Eching ins Match zurück und hatte erste Torszenen. Nach einer Ecke und der Verlängerung von Marco Doms fehlten bei einem Kopfball des Abwehrhünen Rupert Poschenrieder nur Zentimeter zum Ausgleich (35.). Das Tor gelang dann noch vor der Pause, wobei auch eine gute Portion Glück im Spiel war. Ein Befreiungsschlag erwischte die weit aufgerückten Rosenheimer auf dem falschen Fuß. Dann ging alles ganz schnell: Eine kluge Vorlage von Fabi Hrgota auf Hassan Aden, der mit wenig Mühe abschließen konnte (40.). Erneut zeigte sich, wie unschätzbar wichtig der 39 Jahre alte Routinier für diese junge Mannschaft ist.

In der zweiten Hälfte hätten beide Teams noch gerne die Weichen auf Sieg gestellt, aber viel wollte nicht mehr gelingen. Eching war jetzt komplette 45 Minuten auf Augenhöhe mit Rosenheim, aber im Spiel nach vorne nicht wirklich zwingend. Es ging munter hin und her, wobei sich beide Teams letztlich doch nur gegenseitig neutralisierten. Nur einmal hätte es gefährlich werden können, als die Gastgeber im Konteransatz eine Überzahlsituation hatten, dann aber Hrgota den falschen Ball spielte und die Aktion im Sande verlief.

Auch den Rosenheimern gelang es nicht, ihre Bemühungen mit Torabschlüssen zu belohnen, so dass das 1:1 am Ende doch recht logisch war. „Dieses Ergebnis ist nicht Fisch und nicht Fleisch für uns“, sagte später Trainer Willi Kalichman, der sich mit der Bewertung schwer tat.

Dann nahm er aber doch lieber die positiven Gedanken mit, dass sein Team nach zuletzt drei Niederlagen wieder einmal ein kleines Erfolgserlebnis hatte und dieser eine Punkt in der Abschlusstabelle vielleicht auch hilfreich sein kann. Aber klar ist auch, dass der Druck, Ergebnisse liefern zu müssen, in den nächsten Partien nicht kleiner wird.

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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