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Sie brauchen sich nicht zu verstecken: Die Fußballer der SpVgg Kammerberg – hier mit Matthias Eisenkolb am Ball – fahren selbstbewusst nach Schwaig.

Bezirksliga am Sonntag

Kammerberg gastiert beim Spitzenreiter – Eching lauert – Personalsorgen in Palzing

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In diesen Partien geht es um viel: Der TSV Eching, die SpVgg Kammerberg und der SVA Palzing müssen sich am Sonntag ordentlich ins Zeug legen.

Fahrenzhausen – In diesen Partien geht es um die Tabellenspitze: Am Sonntag spielen der TSV Eching bei der SpVgg Feldmoching (Anstoß: 13.30 Uhr) und die SpVgg Kammerberg im Top-Duell beim Spitzenreiter FC Schwaig (14 Uhr). Am anderen Ende des Klassements kämpft der SVA Palzing in der Begegnung beim SV Sulzemoos (14 Uhr) um Punkte für den Klassenerhalt. Die Teams trennt ein Punkt, sie belegen aktuell die beiden Abstiegsrelegationsplätze.

SpVgg Kammerberg

Die Kammerberger gehen von Rang drei aus in den elften Bezirksliga-Spieltag. Sie liegen zwei Zähler hinter dem Gegner aus Schwaig sowie einen Punkt hinter Eching. „Schwaig spielt als Aufsteiger eine fantastische Saison“, sagt SpVgg- Coach Matthias Koston. „Ihr Spielertrainer Benni Held ist natürlich ein sehr guter Stürmer, der in jedem Spiel seine Aktionen hat. Steht er auf dem Platz, gibt das der Mannschaft Ruhe und Sicherheit.“

Die Spielvereinigung muss sich vor dem FCS aber nicht verstecken. Immerhin verlor Schwaig zuletzt mit 1:2 in Eching. Dagegen sicherte sich die Koston-Elf am vergangenen Spieltag durch Alexander Nefzgers 3:2-Siegtreffer in der Nachspielzeit gegen Schwabing drei Punkte. In jener Partie hatte die SpVgg eine 2:0-Halbzeitführung verspielt, am Ende aber den längeren Atem. „Das späte Tor war kein Glück. Wir haben es gut herausgespielt“, sagt Koston. Und weiter: „Klar, in der zweiten Halbzeit haben wir zu sehr das Tempo rausgenommen und zu passiv agiert. Davor haben wir aber Chancen gehabt, die Partie früher zu entscheiden.“

Die Kammerberger gehen mit ihrer besten Elf in das Spitzenspiel. „Es gab Härtefälle, weil wir nicht alle Leute mitnehmen können. Wir werden mit einem 18-Spieler-Kader anreisen“, erklärt Koston. „Es wird ein anstrengendes Match. Wir müssen viel investieren und dürfen uns nur wenige Fehler erlauben.“ Gewinnt die SpVgg, klettert sie an Schwaig vorbei – bei einem Feldmochinger Sieg oder Remis gegen Eching sogar an die Tabellenspitze.

TSV Eching

Der TSV Eching muss wiederum für den Sprung auf Platz eins in Feldmoching gewinnen und hoffen, dass Schwaig gegen Kammerberg patzt. Die Zebras gehen nach ihrem 2:1-Sieg am vergangenen Wochenende gegen Schwaig selbstbewusst in das Duell mit dem Aufsteiger aus dem Münchener Norden. „Wir sind richtig gut drauf“, sagt TSV-Trainer Gerhard Lösch, fügt jedoch sofort an: „Das Spiel in Feldmoching wird alles andere als ein Selbstläufer. Sie haben eine erfahrene Mannschaft mit guten Einzelspielern.“

Die Stärken des Gegners, der fünf Punkte hinter den Echingern auf Position sechs steht, sieht Lösch in der Offensive. „Mit Maximilian Markert sowie den Rados-Brüdern Mislav und Grgur haben sie vorne gute Leute, die immer Gefahr ausstrahlen“, betont Lösch. Gut für den TSV-Coach: Er kann ebenfalls auf seine torgefährliche Offensive bauen, denn bis auf Mittelfeldspieler Julien Santana-Mielke sind alle Kicker einsatzbereit. Lösch: „Wir werden alles daran setzen, das Spiel zu gewinnen und oben dranzubleiben.“

SVA Palzing

Palzing hat vor dem Gastspiel beim SV Sulzemoos größere Personalsorgen: Innenverteidiger Onur Tas, eine der positiven Überraschungen in dieser Saison, ist im Urlaub. Thomas Kaindl und Jonas Grundmann, der beim 0:1 gegen Pfaffenhofen Rot gesehen hat, sind gesperrt. Jene Partie am vergangenen Spieltag hatten die Palzinger zu acht beendet, denn Thomas Eckmüller und Marcel Radlmaier verabschiedeten sich ebenfalls frühzeitig unter die Dusche. Da beide nur Gelb-Rot bekamen, dürfen sie auflaufen. SVA-Trainer Sepp Summerer hofft, dass auch Simon Stephan (im Training umgeknickt) und Markus Weinbacher (war krank) spielen können.

Trotzdem traut Summerer seiner Mannschaft drei Punkte zu: „Wir haben zuletzt gut gespielt und auch gegen Pfaffenhofen gut verteidigt. Komischerweise standen wir besser, je weniger Spieler wir wurden. Das hat mit der Einstellung zu tun. Die müssen wir bei Elf gegen Elf auf den Platz bringen.“

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