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Großer Moment: Lukas Schmitt (blaues Trikot) traf per Freistoß zur Führung für Kammerberg, hier wird er von Tobias Wirth gestört.

Ligapokal Bezirksliga

Eine Kopie der Punktspiele

  • vonMoritz Stalter
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Es war wie immer, wenn Kammerberg und Palzing aufeinander treffen. Palzing kämpft und wehrt sich, Kammerberg gewinnt.

Kammerberg Dreimal waren sich die SpVgg Kammerberg und der SVA Palzing in dieser Saison in der Bezirksliga Nord begegnet – sowohl die beiden Duelle in der Bezirksliga als auch ein Testspiel hatten die Kammerberger gewonnen. Am ersten Vorrundenspieltag des Ligapokals gab es das vierte Aufeinandertreffen in dieser Saison. Und wieder jubelte die Spielvereinigung. Die Gäste siegten mit 2:1 und Trainer Matthias Koston stellte fest: „Es war wie immer gegen Palzing und eine Kopie der ersten beiden Spiele.“

Und damit meinte der Kammerberger Trainer den Spielverlauf. Seine Mannschaft versuchte, das Spiel zu machen, während Palzing lauerte und auf die Qualität bei ruhenden Bällen vertraute. Die Gäste gingen ohne Torjäger Robin Streit und Sechser Thomas Eichenseer in die Partie. Beide sind verletzt und werden im Ligapokal erst einmal keine Rolle spielen. Dafür sprangen andere ein. Lukas Schmitt hatte in der 25. Minute einen großen Moment: Der Offensivspieler legte sich den Ball am linken Strafraumeck zurecht und zirkelte den Freistoß hoch ins lange Eck.

Palzing musste offensiver werden, hatte aber Schwierigkeiten, aus dem Spiel heraus Chancen zu kreieren. Dafür mussten die Kammerberger immer dann den Atem anhalten, wenn es zu ruhenden Bällen in der Nähe des eigenen Sechzehners kam. Fabian Radlmaier hatte eine gute Chance. Den Schuss von Jonas Grundmann kratzte Mathias Treffer von der Linie.

Wenig später jubelten die Kammerberger zum zweiten Mal: Nach einem langen Ball über die Palzinger Kette inklusive Missverständnis traf Sebastian Waas zum 2:0 (39.). Die Kammerberger waren auf Kurs, aber noch weit entfernt von einem erfolgreichen Auftakt in den Wettbewerb. „Palzing gibt nicht auf und kann jederzeit bei Standards ein Tor machen“, so SpVgg-Trainer Koston.

Er sollte recht behalten. In der 54. Minute verkürzte Marcel Radlmaier per Kopf nach einem Freistoß auf den langen Pfosten. Palzing war wieder dran und erhöhte das Risiko. Die Folge waren Räume für Kammerberg, die Gäste spielten ihre Konter aber schwach aus. Mal kam der Pass nicht an, mal wurde der falsche Spieler angespielt. Palzing blieb im Spiel und hatte kurz vor Schluss durch Marcel Radlmaier die Chance auf den Ausgleich, es blieb aber beim 2:1 für die Gäste aus Kammerberg.

„Wir hätten es einfacher haben können“, sagte Koston. So musste seine Mannschaft zittern, am Spielstand änderte sich aber nichts mehr. Für die Palzinger war es wie immer, wenn es gegen Kammerberg geht. „Wir sind nah dran, am Ende reicht es aber doch nicht ganz“, so Palzing-Coach Sepp Summerer..

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