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Kein Bock auf Eintagsfliegen: VfB Hallbergmoos muss nach dem Augsburg-Remis nachlegen

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Von: Nico Bauer

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Spielszene mit Fabian Diranko Rückennummer 14.
Auf ihn müssen die Hallbergmooser verzichten: Fabian Diranko (2. v. r.) fällt krankheitsbedingt aus. Ansonsten gibt es für Trainer Matthias Strohmaier eigentlich keinen Grund, die Mannschaft umzubauen. © Riedel

Der VfB Hallbergmoos will gegen den TSV Nördlingen den nächsten Schritt machen. Der Gegner ist allerdings schwer einzuschätzen.

Hallbergmoos – In Hallbergmoos wird wieder gelacht oder zumindest gelächelt. Nachdem sich selbst beim sonst immer so positiv gestimmten Trainer Matthias Strohmaier zwischenzeitlich schlechte Laune breitgemacht hatte, musste der VfB gegensteuern. Es folgte der große Knall – vier Spieler wurden in die Zweite Mannschaft abgeschoben. Der Fast-Sieg bei Schwaben Augsburg (1:1) war eine gute Reaktion. Jetzt muss die Mannschaft des Bayernliga-Vorletzten im Heimspiel gegen den TSV Nördlingen (Samstag, 14 Uhr) nachlegen und zeigen, dass die Leistung vor einer Woche keine Eintagsfliege war.

Mit dem Remis in Augsburg verhinderten die Hallberger Kicker den Absturz auf den letzten Tabellenplatz, nachdem Schlusslicht Rosenheim beim 0:0 gegen Deisenhofen gepunktet hat. In den beiden Spielen gegen Nördlingen und dann auswärts beim Drittletzten Türkspor Augsburg sieht VfB-Coach Strohmaier einige Chancen, die Ausgangslage für die Winterpause zu verbessern. „Es macht einen Unterschied, ob man einen oder vier Punkte vor Rosenheim liegt. Und Türkspor können wir auch überholen“, sagt der Hallbergmooser Trainer. Angesichts des nahenden Winters rechnet er damit, dass das Heimspiel gegen Nördlingen bereits der Jahresabschluss ist. Die in den vergangenen Wochen neben der Spur stehenden Augsburger könnten womöglich die Gelegenheit am Schopf packen und das Kellerduell wetterbedingt absagen.

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Nördlingen setzt dickes Ausrufezeichen

Der letzte Heimgegner Nördlingen ist eine Art Wundertüte. Das Team zeigte bislang schwankende Leistungen, weshalb die Schwaben lediglich auf Rang zwölf stehen. Vor sieben Tagen setzte der TSV aber mit dem 3:2-Sieg gegen den Tabellendritten FC Ingolstadt II aber ein dickes Ausrufezeichen. Der VfB ist trotzdem gut beraten, vor allem auf sich selbst zu schauen.

Nach dem ordentlichen Auftritt bei Schwaben Augsburg hat der Hallbergmooser Trainer keinen wirklichen Grund, die Mannschaft umzubauen. In einem Punkt muss Strohmaier aktiv werden, weil Fabian Diranko krank ausfällt. Seinen Platz in der Offensive könnte David Lucksch einnehmen. Auch Routinier Stephan Thee steht bereit für das letzte Heimspiel in 2022, das trotz der frustrierenden Hinrunde das erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte ist.

Rückblick auf Gänsehautmomente

Die Fußballer werden am Samstagvormittag ab 10 Uhr bei der Abteilungsversammlung in der Parkwirtschaft auf manche Gänsehautmomente zurückblicken – von der Choreografie im Match gegen Ismaning über das bestbesuchte Sparkassen-Cup-Finale aller Zeiten, das die A-Junioren im heimischen Stadion gewonnen haben, bis hin zur Relegation mit dem Klassenerhalt in der Bayernliga. Bleibt nur zu hoffen, dass die Fußballer anschließend auf dem Platz für Furore sorgen können.

Mögliche Aufstellung:
VfB Hallbergmoos: Dachs – Petschner, Strohmaier, Monthe, Mömkes – Kostorz, Beetz, Küttner, Krause, Lucksch (Thee) – Werner.

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