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Auf dem Sprung in die Kreisliga? Sowohl der SC Kirchdorf mit Stefan Lohmeier (l.) als auch die FVgg Gammelsdorf – hier mit Sebastian Huber – wollen sich eine Woche vor dem Gipfeltreffen keine Blöße geben.

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Kirchdorf und Gammelsdorf: Schwere Brocken für die Meisterkandidaten 

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Eine Woche vor dem direkten Duell der beiden Meisterkandidaten stehen schwere Aufgaben für Tabellenführer Gammelsdorf und Verfolger Kirchdorf auf dem Pfingstprogramm.

Von Jochen Jürgens

Kirchdorf/Gammelsdorf – An der Amper könnte man ob der jüngsten Resultate natürlich Trübsal blasen. Doch das lässt Trainer Andreas Apold nicht zu und wird sogar richtig energisch: „Die Saison lassen wir uns nicht schlecht reden. Wir haben immer noch alles selber in der Hand“, betont er und verrät auch gleich, worauf es nun ankommt. „Es gilt, elf Leute auf den Platz zu bekommen, die gegen Kranzberg läuferisch und kämpferisch alles geben“, fordert der Coach. „Wir haben jetzt den Druck, gewinnen zu müssen. Deshalb zählen einzig die drei Punkte – und sonst nichts!“

Unabhängig vom Spielausgang dürfen sich die Kirchdorfer dennoch auf ein feuchtfröhliches Pfingstwochenende einstellen, beginnt doch am Sonntag das alljährliche Gauditurnier auf der Sportanlage. „Und zuvor schauen wir gemeinsam das Pokalfinale – eine gute Gelegenheit für uns als Mannschaft, mit den Fans vor dem Saisonendspurt nochmal richtig eng zusammenzurücken“, appelliert der Coach an das Zusammengehörigkeitsgefühl beim SCK.

Mit ganz anderen Problemen hat FVgg-Fußballchef Erwin Pichlmeier zu kämpfen: „Der Akku von meinem Handy mag nicht mehr und hält nur noch kurz“, erzählt Pichlmeier. Die Empfehlung, für etwaige Meistergratulationen doch schnell ein neues Gerät anzuschaffen, quittiert der Gammelsdorfer Abteilungsleiter mit einem Lächeln: „Oh, da müssen wir erstmal abwarten, auch wenn es natürlich eine Super-Konstellation für uns ist.“

Pichlmeier meint damit die auf jeden Fall bereits gesicherte Teilnahme an der Aufstiegsrelegation (möglicher Gegner dort: Nachbar Mauern). Aber diesen Umweg würde sich die FVgg am liebsten sparen: „Wir wollen uns in Hörgertshausen keine Blöße geben“, versichert Pichlmeier. „Wenn wir gewinnen, dann ist die Meisterschaft drin. Deshalb heißt es, die Serie aufrechtzuerhalten. Einen Rückschlag sind wir ja gar nicht mehr gewohnt“, verweist der Gammelsdorfer Fußballchef auf die lange zurückliegende letzte Niederlage (16. September 2017 in Allershausen). „Für uns gibt es deshalb auch nicht Halbgas, sondern nur Vollgas“, kündigt Pichlmeier vollen Einsatz im Derby an.

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