SEF-Youngster Luka Brudtloff (18) köpft den Ball auf das Pullacher Tor.
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Der Mann des Tages: SEF-Youngster Luka Brudtloff (18) – hier beim Kopfball – erzielte beide Freisinger Treffer.

Fußball-Testspiel

2:1 – Landesligist Freising schlägt Bayernligisten Pullach

  • VonMatthias Spanrad
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Die Fußballer des SE Freising haben gleich im ersten Testspiel nach der langen Corona-Pause einen Sieg eingefahren. Matchwinner war ein 18-Jähriger.

Freising – Es war zwischenzeitlich fast nicht mehr vorstellbar, dass irgendwann wieder Fußballspiele würden stattfinden können. Am Samstag haben auch die Kicker des SE Freising zumindest ein erstes Testspiel absolviert: Im Stadion in der Savoyer Au gastierte der SV Pullach – und am Ende setzte sich der Lerchenfelder Landesligist knapp mit 2:1 gegen die Mannschaft aus der Bayernliga Süd durch.

„Das war nach so langer Zeit schon etwas Besonderes“, ordnete Trainer Alex Plabst zunächst seine Gefühle ein. Was der Coach über die 90 Minuten gesehen hatte, hatte ihm zum Teil gefallen. Vor allem in der ersten Halbzeit waren die Hausherren jedoch noch nicht auf Betriebstemperatur – insbesondere das Wechselspiel in der Pullacher Offensive behagte dem SEF so gar nicht. Und so lag der Favorit früh mit 1:0 in Führung.

SV Pullach nutzt seine Chancen nicht

Doch die Freisinger antworteten prompt: Nur wenige Minuten später konnte Youngster Luka Brudtloff eine Flanke von Neuzugang Benedict Geuenich zum Ausgleich verwerten. In der Folge war Pullach weiter am Drücker – und Freisings junge Abwehr hatte etwas Glück, dass der SVP seine Chancen nicht nutzte.

Neuzugang aus Geretsried überzeugt

Nach dem Wechsel standen die SEF-Fußballer aber sicherer und kamen zudem noch zum Siegtreffer: Luka Brudtloff war Abnehmer einer feinen Flanke von Armir Sylaj und vollstreckte diesmal per Kopf. „Insgesamt war das ein zufriedenstellender Test“, resümierte Coach Plabst. Personell konnte er noch nicht aus dem Vollen schöpfen, mit Andi Hohlenburger, Vitus Kirchberger und Michael Schmid fehlten drei erfahrene Kräfte. Dafür feierte Geuenich einen starken Einstand – ebenso wie Antonijo Prgomet, den Freising Mitte der Woche aus Geretsried verpflichtet hatte. „Die beiden haben ein starkes Debüt gezeigt“, lobte Plabst.

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