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Live-Ticker: Einsatzgeschwächte Freisinger müssen gegen TuS Pfarrkirchen ran

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SE Freising-Trainer Plabst ist sich sicher, dass seine Mannschaft sich im kommenden Spiel alles richtig erarbeiten muss. © Leifer

Diesen Samstag muss der SC Eintracht Freising auswärts gegen den TuS Pfarrkirchen ran. Die Voraussetzungen sind dabei beim SC alles andere als gut, da viele Spieler aus verschiedenen Gründen nicht auflaufen können.

Freising – Wer Alex Plabst, den Trainer bei den Landesliga-Fußballern des SE Freising, dieser Tage auf das Gastspiel beim TuS Pfarrkirchen in der vergangenen Saison angesprochen hat, der erntete erst mal ein spontanes Lachen: „Das war ein verrücktes Spiel“, sagt Plabst schmunzelnd. „Wir wurden über 70 Minuten lang an die Wand gespielt und haben trotzdem sehr, sehr glücklich mit 2:0 gewonnen.“ Erst hatte Andi Hohlenburger zur Führung getroffen, dann ballerten die Hausherren den Kickern aus Lerchenfeld das Leder nur so um die Ohren – ohne aber ein Tor zu erzielen. Am Ende besiegelte Stürmer James Joseph den wohl glücklichsten Sieg des Vorjahres.

Deswegen gehen die Gelb-Schwarzen mit viel Respekt in das neuerliche Gastspiel am Samstag um 15 Uhr im Rottal. So viel Glück wie in 2017/18 werde man nicht mehr haben, sagt Plabst, „den Sieg müssen wir uns dieses Mal schon richtig erarbeiten“. Denn die Pfarrkirchener hätten kein schlechtes Team, betont Plabst: „Auch heuer spiegelt der Tabellenplatz nicht das Potenzial der Mannschaft wider.“ Der Dreh- und Angelpunkt beim Liga-14. ist Spielertrainer Lukas Lechner: Der langjährige TuS-Akteur zieht im Spiel der Niederbayern die Fäden, gibt den Takt vor. „Er ist schon ein klasse Fußballer“, lobt Plabst. Und einer dieser Kicker, den Plabst in seinem Team am Samstag durchaus brauchen könnte.

Denn so groß der Freisinger Kader in dieser Punkterunde auch ist: Mittlerweile kommen die Gelb-Schwarzen wegen Verletzungen sowie berufs- und urlaubsbedingten Auszeiten schon beinahe auf dem Zahnfleisch daher. „Mal schauen“, unkt Plabst, „ob wir in Pfarrkirchen überhaupt elf Mann zusammenbekommen.“

Vor allem das Verletzungspech hat den SEF diese Woche hart getroffen: Während Mesut Toprak mit einem Muskelfaserriss noch vergleichsweise glimpflich weggekommen ist, wird Burak Özdemir länger fehlen. Im Training rissen Außen-, Innen- und Syndesmoseband – eine OP steht bereits Anfang nächster Woche an. Daniel Müller hat nach einer Erkältung Sportverbot. Außerdem verabschiedete sich Christoph Glas in den Urlaub, in dem sich auch Stammkeeper Stefan Wachenheim noch ein letztes Wochenende befindet. Und zu allem Überfluss steht Freisings Tormaschine Andi Hohlenburger berufsbedingt nicht zur Verfügung.

Folglich bekommen vor allem die jungen Akteure eine Chance: Andi Manhart kann schon fest mit einem Einsatz im Sturm planen, und auch Nureddin El Sayed darf seine aufsteigende Form der jüngsten Wochen bestätigen. „Wir werden sehen, ob bei den ganzen Basteleien ein Punkt herausspringt“, stapelt Plabst bewusst tief. Denn so viel Glück wie im vergangenen Jahr werden die Lerchenfelder sicher kein zweites Mal haben.

Aufstellung:

Hrvacanin – Aiteniora, Schredl, Kirchberger, Schleicher – El Sayed, Thalhammer, Schmid, Schmuckermeier – Manhart, Schön.

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