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Der VfB Hallbergmoos möchte den nächsten Dreier einfahren.

Auswärts in Neuried

Live-Ticker: Hallbergmoos will sich das Glück erarbeiten

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„In unserer jetzigen Phase müssen wir uns das Glück erarbeiten“, sagt Michael Schütz. Der Trainer des VfB Hallbergmoos warnt seine zuletzt etwas strauchelnde Mannschaft, dass auch das Spiel beim Letzten Neuried (Samstag, 14 Uhr) kein Selbstläufer wird.

Schließlich blamierte sich der VfB dort auch schon in der vergangenen Saison – mit einer 2:3-Niederlage, als Neuried auf dem letzten Platz stand.

Der Hallbergmooser Gegner ist die derzeit einzige Mannschaft, die in dieser Saison noch kein Spiel gewonnen hat. Ein Punkt und 5:17 Tore sehen auf den ersten Blick verheerend aus, doch die Heimbilanz von Neuried beinhaltet schon eine kleine Warnung. Auf dem eigenen Platz gab es zwei knappe Niederlagen mit einem Tor Unterschied (SB Rosenheim, TuS Pfarrkirchen) sowie ein beachtliches 1:1 gegen den Sechsten TSV Grünwald, der in der Tabelle vor den Hallbergern steht.

Schütz befürchtet sogar, dass der eigene Durchhänger der letzten Wochen noch nicht beendet sei, obwohl auf zwei krachende Pleiten beim 2:2 gegen Erlbach wieder eine ordentliche Leistung folgte. „Wir müssen wieder zurückkommen zu der Kompaktheit der ersten Spiele und müssen zu Null spielen“, fordert Schütz.

Da kommt es ihm reichlich ungelegen, dass er die Viererkette erneut umbauen muss. Rechtsverteidiger Christian Niederstrasser ist im Urlaub und dessen Urlaubsvertretung Maximilian Zeisl ist nun zur Überraschung aller auch verreist. „Er hat jetzt eine gute Chance weggeworfen“, sagt sein Trainer. Rechts in der Viererkette wird nun Alfred Neudecker spielen. Er ist für den VfB auch deshalb wichtig, weil man ihn von rechts hinten bis links vorne überall einsetzen kann. Schütz selbst hat als Aktiver erlebt, dass der gehobene Amateurfußball voller Überraschungen ist: „Ich habe damals als Stürmer angefangen und wurde zum Innenverteidiger umfunktioniert, bevor ich dann zurückkam ins offensive Mittelfeld.“

Diese Woche verpflichtete der VfB mit Nikolaos Mangasaros einen Spieler vom TSV Dachau 65, der außen wie innen alle Positionen in der Viererkette spielen kann. Der 18-Jährige hatte vergangene Saison beim Bayernligisten nur einen Einsatz. „Er ist ein junger Perspektivspieler, den wir behutsam an dieses Niveau heranführen wollen“, sagt Trainer Michael Schütz. Gerade bei den Außenverteidigern hat er kaum Alternativen, nachdem Markus Kratzer auf eigenen Wunsch in der zweiten Mannschaft spielen wird. 

Aufstellung

Kozel – Neudecker, Hammerl, Lex, Giglberger – Ball, Edlböck, Kostorz – Keller, Diranko (Held), Krause.

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