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Die SpVgg Mauern jubelt nach dem Klassenerhalt. 

Duell gegen den SV Wörth

Ticker zum Nachlesen: Mauern rettet sich durch zwei Freistoßtore

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Jetzt zählt’s! In der zweiten Relegationsrunde haben die Fußballer der SpVgg Mauern am Mittwochabend die Chance, mit einem Sieg gegen den SV Wörth den Erhalt der Kreisliga endgültig unter Dach und Fach zu bringen. Anstoß ist um 18.30 Uhr in Langenpreising.

Es war schon eine gewaltige Kulisse am vergangenen Donnerstag in Moosburg. Mehr als 1600 Zuschauer waren in den Sportpark geeilt – und sie wurden am Ende nicht enttäuscht. 

Es war ein rassiges Holledau-Duell zwischen der SpVgg Mauern und der FVgg Gammelsdorf – die „Mutter aller Derbys“, wie es Mauerns Abteilungsleiter Alex Karl nennt – mit dem besseren Ende für die „Spiele“ aus Mauern. Damit sicherten sich die Mannen um Trainer Volker Lippcke das Ticket für das zweite Relegationsspiel. Nun geht’s in Langenpreising gegen den Kreisklassen-Zweiten aus dem Landkreis Erding, den SV Wörth.

Eine Partie, die der Truppe aus der Hallertau ganz gelegen kommt, könnte das Spiel doch um einiges entspannter werden als das Match in der vergangenen Woche. Zum einen wird die Frage sein, wie viele Zuschauer nach Langenpreising kommen – die Zahl vom Duell gegen Gammelsdorf werde wohl nicht zu toppen sein, mutmaßt Karl. Zum anderen hofft er auf ein liberaleres Schiedsrichtergespann als zuletzt: „Es ist schon komisch, wenn sich der Linienrichter bei einem Gammelsdorfer Tor mit freut.“

Ansonsten wollen die Mauerner aber sowieso auf ihre eigenen Stärken vertrauen und gehen deshalb recht optimistisch in die Partie. Vor allem in der Offensive sind die Hallertauer in letzter Zeit etwas unberechenbarer geworden – sie schießen ohne großen Vorlauf ihre Tore. „Allein der Andi Bauer hat in letzter Zeit einige Kopfballtreffer gemacht.“ Ohnehin ist es gerade der Angriff, der der SpVgg in der regulären Saison den Kopf aus der Abstiegsschlinge gezogen hat – Daniel Willner und Co. mussten sich selbst vor Spitzenteams nicht verstecken.

Das Sorgenkind der Mauerner ist dagegen die Verteidigung – „aber nicht allein wegen der Defensivabteilung“, betont Karl. Mannschaftlich verteidigt die Truppe teilweise zu sorglos und leistet sich immer eine Schwächephase pro Partie. Auch gegen Gammelsdorf zogen es die Mauerner nicht über die vollen 90 Minuten durch, sondern ließen es nach der eigenen 3:0-Führung doch etwas zu lässig angehen.

Gegen Wörth soll das nicht passieren, hofft Karl und fügt an: „Auch gegen Gammelsdorf sind wir gewankt, aber nicht umgefallen.“ Zudem haben die Mauerner den heutigen Gegner intensiv beobachtet und sich Ratschläge eingeholt. Gerichtet sind die Augen dabei vor allem auf Stürmer Florian Rupprecht, der in der zurückliegenden Saison nicht nur 28 Tore erzielt hat, sondern auch „schwer zu greifen“ ist, sagt Karl. Außerdem sei Wörth eine „junge und motivierte Truppe“. Motiviert sind aber auch die Mauerner: Mit einem Sieg wäre der Klassenerhalt fix – und außerdem könnten die Hallertauer damit ein weiteres Duell mit der FVgg Gammelsdorf vermeiden, gegen die der Verlierer von heute Abend in einem zusätzlichen Match antreten darf. „Das“, schmunzelt Mauerns Fußballchef Karl, „wollen wir eigentlich nicht.“ 1600 Zuschauer hätten aber wohl nichts dagegen.

Matthias Spanrad

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