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Gegen den FC Moosinning will die SE Freising den fünfte Sieg in Folge einfahren.

Fünfter Sieg in Folge gegen den FC Moosinning?

Live-Ticker: SE Freising will an Spitzenreiter Wasserburg dranbleiben

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Georg Appel, Fußball-Abteilungsleiter beim SE Freising, kann sich derzeit zurücklehnen. Seine Lerchenfelder sind Tabellenzweiter, nur ein Zähler trennt den SEF von Landesliga-Primus Wasserburg.

Die Verantwortlichen der SE Freising können zur Halbzeit der Saison und vor dem Rückrundenstart am Samstagnachmittag (14.30 Uhr) beim FC Moosinning ein zufriedenes Fazit ziehen und mit Ambitionen auf die zweite Hälfte der Punkterunde blicken.

40 Zähler waren es, die der SEF vor der Saison als Primärziel ausgegeben hat. Denn diese 40 Punkte würden reichen, um die Klasse zu halten. Bescheidene Ziele waren es, die die Freisinger aber längst so gut wie erfüllt haben. Derzeit steht die Mannschaft bei 39. „Wahrscheinlich“, meint Appel, „könnten wir sogar alle Spiele verlieren, und es würde trotzdem reichen.“

Doch wer die Gelb-Schwarzen in den vergangenen Partien und auch die ganze Hinrunde über gesehen hat, der weiß, dass sich die Plabst-Elf damit nicht zufrieden geben wird. „Natürlich wollen wir jetzt oben dranbleiben“, betont Appel. Zwar sei der TSV Wasserburg – wie Türkgücü in der vergangenen Saison – eine Übermannschaft. „Es ist schon Pech, dass immer so ein Team dabei ist, wenn es bei uns läuft.“ Doch so ganz abgeschrieben haben die Freisinger die Meisterschaft freilich noch nicht. „Auch die Wasserburger werden nicht alle Spiele gewinnen und sollten wissen, dass ihnen immer noch wer im Nacken sitzt.“ Das ist zum einen der SEF. Zum anderen haben die Lerchenfelder aber auch den FC Deisenhofen im Blick, der zur Zeit sieben Zähler Rückstand auf Freising hat. „Ohne den anderen zu nahe treten zu wollen: Ich vermute, dass es unter uns dreien ausgemacht werden wird“, sagt Appel.

Die Gründe, warum es beim SEF erneut so gut läuft, kristallisieren sich immer mehr heraus: Einerseits ist der Kader in der Breite gewachsen. Ausfälle wogen in der vergangenen Saison schwer und kosteten dem Team doch den einen oder anderen Punkt. In dieser Spielzeit kann Übungsleiter Alex Plabst auf (fast) alle Verletzungen reagieren. Derzeit fehlen Mesut Toprak und Burak Özdemir – doch auch ohne sie blieb der SEF zuletzt vier Mal siegreich. Andererseits laufen die jungen Spieler immer mehr zu Höchstleistungen auf. Vor allem Andi Manhart, Dominik Schleicher und Nureddin El Sayed sind mittlerweile feste Größen. „Sie haben sich richtig gut eingefügt“, lobt der Abteilungsleiter.

„Darüber hinaus sind wir variabler geworden“, zeigt Appel den dritten Unterschied zum Vorjahr auf. War in der abgelaufenen Runde das ganze Spiel auf die beiden Stürmer Andreas Hohlenburger und James Joseph zugeschnitten, so können die Freisinger nun auch während des Spiels reagieren. Und auch, wenn es darum geht, ihre Ziele nach oben zu korrigieren.

Aufstellung: Wachenheim – Schredl, Glas, Kirchberger, Schleicher – El Sayed, Schmuckermeier, Thalhammer, Manhart – Schön (Tiric), Hohlenburger.

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