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Schmerzhaft: Florian Höltl (l., hier beim Kopfball) wird dem TSV Eching wegen eines Mittelfuß-Bruches fehlen.

Echings Urlauber höhlen den Kader aus

Live-Ticker: Torjäger Ceballos fehlt TSV Eching in Pfaffenhofen

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Der TSV Eching will mit einem Sieg beim Aufsteiger FSV Pfaffenhofen in der Tabelle nach oben klettern. Allerdings fehlen den Zebras am morgigen Sonntag (15 Uhr) viele und wichtige Spieler – darunter ihr Torjäger.

Eching – Am vergangenen Wochenende glänzte Maxi Ceballos mit einem Viererpack beim 4:0-Sieg gegen den SC Grüne Heide Ismaning, an diesem Wochenende wird der Argentinier nicht treffen, so viel steht schon vor dem Spielbeginn fest. Ceballos hat sich in den Urlaub verabschiedet – nicht als einziger Echinger. „Ante Basic heiratet in Kroatien, Flo Höltl hat sich im Training den Mittelfuß gebrochen, Thomas Niggl hat sich das Knie verdreht und wird ausfallen“, sagt Trainer Gerhard Lösch. Um während des Spiels wechseln zu können, nimmt Lösch mit Henrik Schubert und Nico Häcker Spieler mit, die zuletzt länger im Urlaub waren und nicht trainiert haben.

„Das sind natürlich keine guten Voraussetzungen“, sagt Lösch, der sich überlegt, taktisch etwas gegenüber der Partie gegen Ismaning zu verändern. „Aufgrund der Ausfälle müssen wir ja, weil wir die Spieler nicht eins zu eins ersetzen können“, so der Trainer. Er hatte gehofft, dass er in dieser Saison von den Personalsorgen, die seinem Team in der vergangenen Spielzeit eine zähe Rückrunde bescherten, verschont bleiben würde. Aktuell sieht es anders aus – und das ärgert Lösch. „Die Urlaubsthematik macht viel kaputt. Wenn man immer wieder umstellen muss, wird es schwer, in einem Lauf zu kommen“, sagt Lösch.

Und diesen Lauf brauchen die Echinger, wenn sie den Teams aus Jetzendorf, Sulzemoos oder Manching folgen wollen. Trotz der „sehr blöden Voraussetzungen“ gibt er drei Punkte als Ziel aus. „Die elf, die auf dem Platz stehen, sind fit und haben Qualität“, so der Trainer und weiter: „Wenn wir dann noch ihre gefährlichen Leute: Spieltrainer Stefan Wagner und Stürmer Ruben Popa aus dem Spiel nehmen, steigen unsere Chancen.“ Die von ihm angesprochenen Wagner und Popa spielten beide in der Bayernliga für Pipinsried, der Rumäne Popa lief für Jahn Regensburg sogar in der 3. Liga auf. Mit drei Toren in sechs Spielen ist er der beste Torschütze des Tabellen-14. (fünf Punkte), der seinen einzigen Sieg am ersten Spieltag gegen Absteiger Manching (2:0) feierte. Alleine dieses Ergebnis sollte eine Warnung sein. stm

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