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Die Meistermannschaft des FC Wang . 

Zusammenhalt sorgt für Erfolgsstory

Meister Wang pulverisiert Fünf-Jahres-Plan

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Als sich beim FC Wang vor zwei Jahren eine Herrenmannschaft gründete, war das Ziel klar formuliert: Innerhalb von fünf Jahren wollte man es nach dem Neustart in der C-Klasse bis hinauf in die A-Klasse schaffen. Das hat das Team nun sogar in zwei Spielzeiten bewerkstelligt – und dafür gibt es gute Gründe.

 Wir schreiben das Jahr 2016. Der FC Wang, der Nachfolgeverein des zehn Jahre zuvor aufgelösten SC Wang, macht nun nicht mehr nur in Sachen Jugendfußball von sich reden, sondern entsendet erstmals eine Herrenmannschaft in den Spielbetrieb. Zugleich geben die Verantwortlichen einen Fünf-Jahres-Plan für den Aufstieg von der C- über die B- bis in die A-Klasse aus. Der ist mittlerweile ein Fall für die Papiertonne: Der FC Wang hat soeben die Meisterschaft in der B-Klasse 4 gefeiert und damit in zwei Jahren den klassischen Durchmarsch von der C- in die A-Klasse hingelegt.

Wobei: Das Wort „Durchmarsch“ gefällt Teamleiter Alexander Klug so gar nicht. „Das war doch richtig schwere Arbeit“, sagt er mit Verweis auf die Stärke der Konkurrenz. Der SV Marzling II, der als Zweiter ebenfalls aufsteigt, der SV Langenbach, die Reserve aus Gammelsdorf – „sie alle haben uns eine Menge abverlangt“.

Dass der FC Wang dennoch mit 52 Punkten aus 22 Saisonspielen in der B-Klasse 4 das Maß aller Dinge war, dafür gibt es laut Klug vier maßgebliche Gründe: Erstens der unbändige Zusammenhalt in der Mannschaft und im Verein. Zweitens die Zuschauer – „wir hatten einen Schnitt von 110!“. Drittens Trainer Robert Wanka, „der den Verein lebt und auch bei Arbeitseinsätzen stets der Erste ist, der eine Schaufel in der Hand hat“. Und viertens die Sponsoren, „die uns immer zur Seite stehen“. Dass Wang mit 17 Gegentoren auch noch die beste Abwehr der Liga hatte, tat aus sportlicher Sicht sein Übriges.

Jedoch: Einen dritten Aufstieg in Folge werde es, wenn’s nach Klug geht, nicht geben. „Die Kreisklasse ist finanziell eine Nummer zu groß“, sagt der Teamleiter. Vielmehr soll sich die junge Mannschaft, die zu 90 Prozent aus einheimischen Kickern besteht, in der A-Klasse spielerisch weiterentwickeln. „Wir sind auf alle Fälle stark genug, um die Liga zu halten und im Tabellenmittelfeld mitzumischen.“ Mehr sei aber nicht drin – auch nicht im Hinblick auf potenzielle Neugänge: „Wir zahlen den Spielern kein Geld.“

Einen Neuen gibt’s aber bereits: Mittelfeldspieler Sebastian Furtner (30), der bis zur Winterpause Co-Trainer beim TSV Moosburg war, schloss sich dem FC Wang an. „Wir führen derzeit noch zwei, drei Gespräche, da gibt’s aber noch nichts zu vermelden“, betont Klug. So oder so: Das Team sei gerüstet für das Abenteuer A-Klasse – „denn das Wichtigste ist, dass die Mannschaft zusammenbleibt“. Der Zusammenhalt war ja immerhin der wesentliche Grund für diese sportliche Erfolgsstory.

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