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Die E-Jugend des SE Freising ist motiviert.

Bezirksfinale in Dorfen

Merkur CUP: Freising will vorne mitmischen

  • Michael Leitner
    VonMichael Leitner
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Sie sind bis hierhin gekommen, da ist Träumen erlaubt: Die Buben des VfB Hallbergmoos und des SE Freising haben es in die Vorschlussrunde des weltgrößten E-Jugend-Fußballturniers geschafft. Die besten 32 Teams kämpfen am Wochenende in vier Bezirksfinals um den Einzug ins Große Finale des Merkur CUP, das am 14. Juli in Altenerding steigt.

 „Wir fahren am Samstag nicht nach Dorfen, um uns die Gegend anzuschauen“, sagt Peter Schwirtz. Und schon gar nicht, wenn dort das Bezirksfinale A stattfindet. „Oh ja, wir sind sehr gespannt“, erzählt der Trainer der Hallbergmooser E-Junioren. Denn immerhin hat es erst zum dritten Mal in der 24-jährigen Historie des Merkur CUP ein VfB-Team so weit gebracht.

Tatsache ist aber: Die Hallberger Buben können mit breiter Brust auflaufen. Vor zwei Wochen, beim Kreisfinale in Zolling, erlebten sie einen perfekten Tag und setzten sich im Endspiel mit 3:1 gegen den SE Freising durch. „Das war der Wahnsinn, seitdem treten die Jungs ganz anders auf“, freut sich VfB-Coach Schwirtz. Das Ziel ist klar: „Wir hoffen auf den zweiten Platz in unserer Gruppe und damit auf den Einzug ins Halbfinale – und dann schauen wir mal.“ Sollte den VfB-Junioren das gelingen, wären sie nur noch einen Schritt vom Großen Finale in Altenerding entfernt. Für das qualifizieren sich jeweils die beiden besten Mannschaften – also die Endspielteilnehmer – eines jeden Bezirksfinales.

Genau das ist natürlich der Traum der Freisinger E-Jugendkicker: Sie haben am Samstagnachmittag beim Bezirksfinale B in Schongau die Chance, dafür zu sorgen, dass der SE Freising zum neunten Mal den Sprung ins Große Merkur CUP-Finale schafft. „Wir wollen vorne mitmischen“, erklärt Trainer Franz Schmid. „Daher peile ich den Gruppensieg an.“ Der dürfte wohl auch notwendig sein. Denn damit würde der SEF im Halbfinale voraussichtlich dem TSV 1860 München aus dem Weg gehen, der in Gruppe 2 das Maß aller Dinge sein sollte. „Die Vorfreude bei den Jungs ist groß“, sagt Schmid. „Sie sind sehr fokussiert.“ Und im Gegensatz zum Kreisfinale auch wieder vollzählig: Mit Stürmer Sabbona Kder hat der Trainer ein weiteres Ass im Ärmel.

Sollten die Buben des SEF den Einzug ins Große Finale schaffen, wäre dies natürlich ein wichtiger Prestigeerfolg für den Verein. Freising rangiert in der ewigen Bestenliste des Merkur CUP auf Platz fünf – „ich möchte schon, dass wir da unser Punktekonto aufpeppen“, sagt Schmid. Leicht wird das Turnier aber nicht, denn: „Ab jetzt gibt’s nur noch starke Gegner.“

Wer spielt wo gegen wen?

Bezirksfinale A (Samstag, ab 11 Uhr, beim TSV Dorfen):

Gruppe 1: VfB Hallbergmoos, TSV Dorfen, ASV Dachau, TSV 1847 Weilheim.

Gruppe 2: FT Starnberg 09, SV Heimstetten, Lenggrieser SC, DJK Würmtal Planegg.

Bezirksfinale B (Samstag, ab 13.30 Uhr, beim TSV Schongau):

Gruppe 1: TSV Schongau,
SE Freising, TSV Bad Wiessee, TSV Schwabhausen.

Gruppe 2: VfR Garching, TSV Gilching-Argelsried, TSV 1860 München, SV Bad Tölz.

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