Großbrand in Oberau: Anwohner sollen Fenster und Türen schließen

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So sehen Sieger aus! Die E-Junioren des VfB Hallbergmoos freuten sich über den Turniererfolg, die Fahrkarte zum Bezirksfinale – und die feschen Trikots, die ihnen Andreas Lorenzer (hinten) vom Lokalsponsor Freisinger Bank überreichte.

Perfekt organisiertes Turnier in Zolling

Merkur CUP: Hallbergmoos und Freising spielen sich ins Finale

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Sie haben es geschafft: Die Buben des VfB Hallbergmoos und des SE Freising haben sich für das Bezirksfinale des Merkur CUP – des größten E-Jugend-Fußballturniers der Welt – qualifiziert. Das Kreisfinale in Zolling hielt für die mehr als 150 Zuschauer allerdings so manche Überraschung parat.

Faire Spiele, viele Tore und noch mehr Emotionen: Großer Sport war geboten, als die SpVgg Zolling am Sonntag Gastgeber für die acht besten E-Junioren-Mannschaften des Landkreises war. Und der Ausrichter hatte wirklich an alles gedacht: 40 Kilo Pommes, 300 Eis in verschiedenen Sorten, elf Kuchen, Hotdogs, Schweinesteaks, Bratwürstel und und und – da war für jeden etwas dabei. Auch in Sachen Organisation lief alles glatt – von einem kleinen Nervenkitzel einmal abgesehen: Die Endstufe der Lautsprecheranlage schmorte durch. „Da sind wir schon ein bisserl ins Schwitzen gekommen“, sagte SpVgg-Jugendleiter Stephan Wöhrl. „Zum Glück haben wir schnell ein Ersatzgerät gefunden.“ Ansonsten habe aber „alles super funktioniert“, so Wöhrl weiter. „Wir haben uns als guter Ausrichter präsentiert.“

Auch sportlich war das Turnier ein voller Erfolg – und das gilt nicht für die beiden Teams, die die Tickets zum Bezirksfinale gelöst haben. In der Vorrundengruppe 1 sorgte der SV Langenbach für eine faustdicke Überraschung: Die Buben setzten sich in ihrem entscheidenden dritten Match durch Tore von Alexander Makosch und Veljko Pajkic mit 2:1 gegen den TSV Eching durch – und zogen damit als Gruppenzweiter ins Halbfinale ein. „Es war ein Wahnsinnsspiel!“, jubelte Trainer Paul Eigenbrod. „Damit haben wir Vereinshistorie geschrieben.“ Die kleinen Zebras konnten ihrer ruhmreichen Merkur CUP-Geschichte hingegen kein weiteres Kapitel hinzufügen: „Ja, wir sind sehr enttäuscht“, suchte Trainer Stefan Hühnel nach dem Vorrunden-Aus nach Worten. Dabei hatten die Echinger einen tollen Start erwischt und nach einem 3:0 gegen Mauern (Torschützen: Nicolas Hildebrandt, Dickson Ndukwu und Philipp Graf) und der 0:1-Niederlage gegen den SE Freising (Torschütze: Artlind Shala per Strafstoß) noch alles selbst in der Hand.

Nicht weniger spannend war das Rennen ums Halbfinale in der Gruppe 2 – und für die Buben der SG Team Isar-Moos, die Spielgemeinschaft des SC Massenhausen und des SV Pulling, begann mit dem letzten Gruppenspiel ein wahres Wechselbad der Gefühle: Erst zogen sie durch ein 1:0 gegen den BC Attaching – den Treffer erzielte Boran Kök – ins Halbfinale ein. Dort unterlagen sie dem SE Freising nach einer aufopferungsvollen kämpferischen Leistung nach Achtmeterschießen mit 2:5. „Diesmal hat nicht der Bessere gewonnen, sondern der Glücklichere“, betonte Trainer Rolf Haas. „Aber ich bin unglaublich stolz auf unsere Jungs. Wir sind ein kleiner Verein – und haben es jetzt zwei Mal hintereinander ins Kreisfinale

geschafft! Einfach super!“ Doch das war noch längst nicht alles: Die SG behielt nicht nur im Spiel um Platz drei gegen den SV Langenbach mit 2:1 die Oberhand (Tore: Boran Kök 2 – Vincent Vohburger), sondern wurde nach dem Turnier auch mit dem Fairnesspreis von ESB Energie Südbayern ausgezeichnet. Damit ist Massenhausen in der Verlosung der 22 Merkur CUP-Fairnesspreis-Sieger – der Gewinner darf sich auf eine viertägige Reise nach Bologna freuen.

Weiter geht die Reise natürlich auch für den VfB Hallbergmoos – und zwar zum Bezirksfinale A am Samstag, 30. Juni, in Dorfen. Im Kreisfinale präsentierten sich die jungen Hallberger als echte Turniermannschaft, die sich von Spiel zu Spiel steigerte: Einem 0:0 gegen Attaching ließen sie ein 2:0 gegen Massenhausen und ein 7:0 gegen Zolling folgen. Im Halbfinale ließ der VfB dem SV Langenbach beim 4:0 (Torschützen: Agon Morina 2, Finn Bauer und Xaver Hartmann) keine Chance. Und im Endspiel setzten sich die Buben 3:1 gegen Freising durch: Finn Bauer (2) sowie Erhard Breust brachten Hallbergmoos auf die Siegerstraße, der Anschlusstreffer von SEF-Junior Jakob Wurzer kam zu spät. „Ich habe Tränen in den Augen, das ist einfach unglaublich“, jubelte Co-Trainer Dan Sear, und Coach Peter Schwirtz fügte hinzu: „Der Sieg gegen Freising ist ein Traum – es war ein perfekter Tag für uns.“ Und zugleich die gelungene Revanche für das Sparkassen-Cup-Finale vor einer Woche: Das hatte der VfB noch mit 1:6 gegen den SEF verloren.

Die Freisinger hatten im Finale dagegen ihr Glück aufgebraucht. Nach einer souveränen Gruppenphase mit drei Siegen und 7:0 Toren musste der Nachwuchs der Lerchenfelder gehörig um die Fahrkarte zum Bezirksfinale zittern: Massenhausen hielt im Halbfinale gegen den Top-Favoriten prima dagegen und ging durch Boran Kök in der zweiten Hälfte mit 1:0 in Führung. Artlind Shala rettete die Gelb-Schwarzen in die Verlängerung – und im Achtmeterschießen behielten die Freisinger die Nerven und gewannen mit 5:2. „Nach diesem Sieg war bei uns etwas die Luft raus. Hallbergmoos hat verdient gewonnen, ich freue mich für den VfB“, resümierte SEF-Betreuer Franz Schmid. Jetzt richtet sich der Blick auf die nächste Runde: Freising spielt am Samstag, 30. Juni, im Bezirksfinale B in Schongau. Schmid: „Wir wollen ins Große Finale nach Altenerding – und ich denke, dass wir das packen können.“

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