Julian Brandt: Wechsel zu Dortmund fix - FC Bayern geht leer aus

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Synchronfußball: Die Buben des TSV Moosburg (in rot) hielten lange Zeit gut mit dem SE Freising mit. Am Ende hatte der Favorit aber mit 1:0 die Nase vorne.

Merkur-Cup in Oberhummel

Zusatzpunkt am Ende entscheidend: SE Freising und SV Vötting weiter

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Drei Siege und nur ein Gegentor! Verdient buchten die Fußballer des SE Freising am Samstag das Ticket für die zweite Merkur CUP-Runde. Ebenso qualifizieren konnten sich die U11-Jungs vom SV Vötting.

Oberhummel – Sie kamen, sahen, siegten drei Mal – und fuhren am Ende als souveräner Turniersieger nach Hause: die U11-Junioren des SE Freising. Doch ganz so überlegen starteten die favorisierten E-Jugendkicker in den gelb-schwarzen Trikots gar nicht in den Wettbewerb: Im ersten Match hatten die Lerchenfelder ihre liebe Mühe mit dem TSV Moosburg – und auch mit sich selbst. Zwar hatten die Freisinger mehr Ballbesitz, die Neustädter wehrten sich jedoch wacker und verteidigten ihr Gehäuse gut. Der SEF tat sich lange schwer, entscheidende Torszenen zu kreieren. Erst nach dem Wechsel wurden die Aktionen klarer – und letztlich gelang Thahir Sidi-Toure der erlösende 1:0-Siegtreffer. „Da waren wir noch nicht wirklich wach“, meinte SEF-Trainer Mustafa Turgut.

Um einiges deutlicher gestalteten die Domstädter die zweite Begegnung und zogen – samt Extrazähler für drei oder mehr Tore – frühzeitig in die nächste Runde ein. Gegen den SV Vötting war bereits vor dem Pausenpfiff alles geregelt: Djamal Kpekpassi und Thahir Sidi-Toure hatten die Lerchenfelder in Führung gebracht. Nach dem Seitenwechsel sorgte Luca Cheki für die Vorentscheidung und den 3:0-Endstand. Im dritten Match gegen die SG Eichenfeld sicherten sich die Turgut-Jungs gleich den nächsten Bonus-Punkt: Diesmal staubte Arian Cuni vor der Pause zwei Mal ab. In Durchgang zwei gab es ein Eichenfelder Kopfball-Eigentor, ehe Maxi Mayer noch der Anschlusstreffer gelang. „Im zweiten und dritten Spiel haben es meine Jungs super gelöst“, lobte SEF-Trainer Mustafa Turgut. Für die zweite Runde nehmen sich die Freisinger vor, erneut Gruppenerster zu werden.

Im Kampf um den zweiten Platz, der ebenfalls das Ticket für die nächste Merkur CUP-Vorrunde bedeutet, wurde es auch im Nachmittagsturnier spannend. Wie schon am Vormittag sollte die Entscheidung erst im allerletzten Match fallen. Und wiederum war eine Mannschaft – diesmal die SG Eichenfeld – zum Zuschauen verdammt, während dem SV Vötting nur ein klarer Erfolg reichen würde. Oder eben einer mit Extra-Punkt – ein Zuckerl für Teams, die offensiv spielen. Doch zunächst sah es für den Nachwuchs vom Kiesweiher gar nicht gut aus. Lange fehlte in der Partie gegen den TSV Moosburg nämlich eines: Tore. Als Ferdinand Niegel dann das 1:0 für den SVV gemacht hatte, folgte wenig später der Dämpfer: Mustafa Ertosun glich aus. Lukas Pflügler bracht Vötting erneut in Führung – diesmal egalisierte aber Gizimi Nica. Damit wäre Eichenfeld weiter gewesen. Doch mit fast der letzten Aktion des Tages bescherte wiederum Ferdinand Niegel den Seinen die Qualifikation für die nächste Runde des weltweit größten E-Jugend-Fußballturniers.

Die Vöttinger konnten es zunächst gar nicht glauben. Sie hatten Platz zwei schon abgeschrieben und erst durch den Zusatzpunkt das Ticket gelöst. Damit habe man nie gerechnet, jubelte Vötting-Trainer Robert Klein und atmete erst mal tief durch. „Am Ende ist es ganz schön spannend geworden.“ Nun gehen die Freisinger entspannt ins nächste Turnier – „wir wollen einfach das Beste rausholen“.

Das ist den Vöttingern in Oberhummel gelungen. Einzig gegen den SE Freising hatte man deutlich das Nachsehen. Im ersten Match war dem SVV ein 1:1 gegen Eichenfeld gelungen. Maxi Mayer hatte die SGE im Stadtderby kurz nach dem Seitenwechsel mit 1:0 in Führung gebracht, Lukas Pflügler glich mit einer feinen Einzelleistung aus.

Hoffnungsvoll waren die Eichenfelder auch noch nach ihrem zweiten Gruppenspiel: Maxi Mayer hatte mit einem Doppelpack für das 2:0 gegen Moosburg gesorgt. Doch das half am Ende alles nichts, der Bonus-Punkt entschied in der Endabrechnung zugunsten des Stadtrivalen. Der Merkur CUP, er schreibt eben seine eigenen Geschichten.

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