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Der Defensivverbund steht: Hier lassen Michael Schrödl (l.) und Wolfgang Lex (r.) ihrem Traunsteiner Gegenüber Goran Divkovic wenig Aktionsraum.

Fußball - Landesliga Südost

Mit Glück und Geschick: VfB Hallbergmoos bleibt unter Coach Sugzda in der Erfolgsspur

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Drittes Spiel, dritter Sieg. Das war das, was man vom neuen Hallberger Trainer Gediminas Sugzda erwarten konnte. „Ich habe bei allen meinen Vereinen immer die ersten drei Partien gewonnen“, witzelte der Coach mit dem Glücksbringer-Gen.

Hallbergmoos – Beim VfB Hallbergmoos machte er seinen obligatorischen Start mit einem 2:1 (2:1) gegen den SB Chiemgau Traunstein perfekt. Spielerisch war immer noch eine Menge Sand im Getriebe – aber zwei Standards, eine Portion Glück sowie ein richtig guter Defensivverbund waren die Zutaten für diesen letztlich auch verdienten Arbeitssieg.

Die Traunsteiner stehen gerade auf einem Relegationsplatz und kämpfen gegen den freien Fall von der Bayern- in die Bezirksliga. Solche Teams sind unbequem zu spielen und haben die Hallberger in der Vergangenheit oft genug geärgert. Unter Sugzda steht der VfB aber stabiler und ließ den Kontrahenten bislang wenig echte Torchancen.

Für das erste Highlight des Spiels sorgte der Schiedsrichter: Er gab nämlich einen Elfmeter, bei dem sich sogar die VfB-Kicker etwas verwundert die Augen rieben. „Naja“ war noch der überzeugteste Kommentar zu der Situation, als Tobi Krause ein bisschen zu Boden gezogen wurde. „Wenn der Unparteiische das anbietet, dann muss man es auch annehmen“, sagte Sugzda später. Mit der Ausführung wurde Georg Ball betraut, der den Elfer verwandelte (24.). Kurz vor der Pause gab’s dann noch einen Doppelschlag mit dem Traunsteiner Ausgleich und der Hallbergmooser Antwort: Andreas Kostorz trat zu einem seiner berühmt-berüchtigten Freistöße an – „das war ein so richtig geiles Ding“, sagte Trainer Sugzda über den 2:1-Treffer in der 43. Minute.

Der Pausenstand war letztlich auch der Endstand, weil in Durchgang zwei nicht mehr viel passierte. Die Traunsteiner schoben an, erhöhten das Risiko und spielten wie eine Mannschaft, die keinen Bock auf die Abstiegsrelegation hat. Auf der anderen Seite verteidigte der VfB aber seriös und ließ keine gefährlichen Torabschlüsse zu. Die beste Szene im zweiten Abschnitt war ein Lattentreffer von Georg Ball (73.). Der VfB musste allerdings bis zum Schluss zittern, weil er aus den Räumen, die sich zum Kontern ergaben, nicht viel machte. Spielerisch war es eher Magerkost, doch Sugzda gefiel der Willen und Kampfgeist seiner Mannschaft sehr gut.

Der Trainer nahm auch die Niederlage des Tabellenzweiten SE Freising zur Kenntnis, bleibt da jedoch ganz ruhig: „Unser Rückstand auf Freising ist etwas kleiner geworden, aber es hat sich nichts verändert. Wir sind zu weit weg.“ Acht Punkte beträgt die Differenz zum Aufstiegsrelegationsplatz – der ist für Sugzda noch kein Thema. Er weist darauf hin, dass der VfB in den jüngsten Spielen auch etwas Glück hatte und keinen der Gegner aus dem Stadion geschossen habe.

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