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Jonas Grundmann (M.) sah in der 32. Minute die Rote Karte.

Fußball - Bezirksliga

Nach drei Platzverweisen: Acht Palzinger kassieren späte Niederlage

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Die Fußballer des SVA Palzing hätten dem FSV Pfaffenhofen fast ein Remis abgetrotzt - und das, obwohl sie in der letzten Viertelstunde nur noch zu acht waren.

Palzing – An das Bezirksliga-Spiel des SVA Palzing gegen den FSV Pfaffenhofen werden sich alle Beteiligten noch länger erinnern: Der Aufsteiger aus Palzing, weil er den Abpfiff stark dezimiert erlebte. Und die favorisierten Gäste, weil sie spät den Treffer zum 1:0-Erfolg erzielt haben. „Es war kurios und wie in einem schlechten Traum“, betonte SVA-Trainer Sepp Summerer. Das, was sich mit dem Beginn der 32. Minute abgespielt hatte, war auch für den 64-Jährigen Neuland.

Bis dahin hatte der Tabellenzehnte aus Palzing die Begegnung gegen die punktgleichen und zwei Ränge schlechter platzierten Gäste im Griff. „Pfaffenhofen war stark, wir haben jedoch sehr gut verteidigt“, sagte Summerer. Dann grätschte Jonas Grundmann im Mittelfeld von der Seite in die Beine eines Pfaffenhofeners. „Es war sein erstes Foul und vielleicht eine Gelbe Karte“, sagte Summerer. Der Referee sah das allerdings ganz anders: Er wertete den Einsatz als grobes Foulspiel und zeigte Grundmann Rot.

Obwohl die Palzinger nur noch zu zehnt waren, änderte sich nichts am Geschehen auf dem Rasen: Pfaffenhofen war gegen die stabile SVA-Defensive zu ideenlos. Nachdem es torlos in die Halbzeitpause gegangen war, machten sich die Ampertaler Mut für die zweite Halbzeit: „Wir haben uns gesagt: Jetzt geben wir alles“, berichtet Summerer. Die Palzinger hatten den Gegner im Griff. Pfaffenhofen ließ seine Klasse zwar immer wieder mal aufblitzen, kam allerdings nicht gefährlich zum Abschluss. Dabei blieb es, bis es endgültig verrückt wurde.

In der 75. Minute traf Thomas Eckmüller einen Gegenspieler beim Versuch, einen hohen Ball zu stoppen. Eckmüller war bereits verwarnt und sah die Gelb-Rote Karte. Die kassierte zwei Minuten später auch Marcel Radlmaier, nachdem er sich die Kugel mit der Hand vorgelegt hatte.

In der Schlussphase waren die Palzinger somit nur noch zu acht. Sie stemmten sich gegen die Niederlage und standen am Ende doch mit leeren Händen da, weil Dominic Wagner in der 86. Minute eine Freistoßflanke ins Tor köpfte.

„Wir haben es sehr gut gemacht und waren läuferisch überragend. Ein Zähler mit acht Spielern wäre ein Highlight gewesen“, so Summerers Fazit.

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