Der neue SEF: Kühl und effektiv

- Freising (ar) - Vor vier Tagen unterlag der SEF noch klar in Starnberg, am Pfingstmontag erteilten die Freisinger den Meisterschaftsambitionen des FC Kempten einen Dämpfer und gewannen im Allgäu mit 2:1.<BR>

Die Hausherren hätten mit einem Sieg die Tabellenspitze übernehmen können, dementsprechend motiviert gingen sie zu Werke. Angetrieben von 650 Zuschauern fand sich der FC meist im Vorwärtsgang. Die Freisinger, die auf Stefan Holzer, Thomas Eckmüller und Markus Köppl verzichten mussten, setzten eine konsequente Defensivtaktik dagegen. Benjamin Held gab die einzige Spitze, Volker Lippcke und Rainer Hörmansperger agierten zurückgezogen. In der 22. Minute wurde es zum ersten Mal so richtig laut auf der Tribüne, die Gastgeber reklamierten nach einem Zweikampf zwischen Ilker Yildiz und Christian Hörburger auf Elfmeter. Schiedsrichter Bschorr pfiff nicht und hatte fortan das Publikum gegen sich. Die optische Überlegenheit der Allgäuer war augenfällig, allerdings ließen die sicher stehenden Domstädter keine zwingenden Torgelegenheiten zu. Diese gab es dagegen auf Freisinger Seite, weil die FC-Abwehr bei Konterangriffen Schwächen offenbarte. Lippcke (8.) und Held (15.) hatten Möglichkeiten zur Gästeführung. Die fiel nach 27 Minuten und war sehenswert herausgespielt. Lippcke ging auf rechts durch und flankte, Held legte das Leder zurück an die Strafraumgrenze. Und von da erzielte der aufgerückte Michael Schmid mit einem überlegten Schuss sein erstes Landesligator. In der 33. Minute forderte Kempten einen Freistoß, doch erneut blieb der Pfiff aus. Den anschließenden Befreiungsschlag klärte die FC-Abwehr schlecht, Lippcke schnappte sich das Leder und zog an drei Mann vorbei in Richtung Tor. Wie schon so oft in der Rückrunde behielt der Kapitän in solcher Situation die Übersicht und markierte das vorentscheidende 0:2. <P>Nach der Pause kam es wie erwartet: Der Aufstiegsaspirant zeigte Einbahnstraßenfußball, erspielte sich ein halbes Dutzend Großchancen. Doch scheiterte man entweder am eigenen Unvermögen oder am guten SEF-Keeper Andi Sczudlek. Freising kam kaum noch über die Mittellinie, kämpfte aber aufopferungsvoll und mit Geschick. Einziger Lohn der Kemptener Bemühungen blieb der Anschlusstreffer, den Axel Fuchsenthaler in der 70. Minute per Kopf erzielte. <P>Mit dem Sieg hat der SEF auch die allerletzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigt. <P></P>

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