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Letztes Ausweichmanöver: Torschütze Anselm Küchle hat nach dem Sieg über Töging nun erst einmal Pause.

Nur neun Minuten Hoffnung für Hallbergmoos

VfB Hallbergmoos - Die Saison ist pünktlich zu Ende gegangen und das ist für den VfB Hallbergmoos erst einmal eine Strafe. Weil der Zweite Erlbach seine Hausaufgaben machte, bleibt dem Landesligisten nur Rang drei.

Die Relegation zur Bayernliga wird ohne die jungen Wilden von Toni Plattner gespielt. Das 3:0 (2:0) gegen den FC Töging war ein netter, aber dennoch eher trister Saisonabschluss.

Die Ausgangslage für den Kampf um den zweiten Tabellenplatz war klar. Die Hallberger mussten ihr Heimspiel gewinnen, der einen Punkt vorweg marschierende SV Erlbach durfte sein Heimspiel gegen den zuletzt kriselnden ASV Dachau wiederum nicht für sich entscheiden.

Der Herausforderer, der sein Schicksal nicht mehr in eigener Hand hatte, wollte im Fernduell zumindest früh Druck machen. Der Plan ging auf. Die Hallberger gingen bereits in der 7. Minute in Front. Der vierfache Derby-Torschütze gegen Eching, Jakob Taffertshofer, war nach einer Hereingabe von Markus Weber zur Stelle. Da es in Erlbach noch 0:0 hieß, hatte man in der Blitztabelle zwischenzeitlich den zweiten Platz inne. Doch nicht allzu lange hielt dieses Hochgefühl auf der Tribüne an, dann meldete der Live-Ticker ein Tor aus Erlbach. In der 16. Minute holten sich die Oberbayern Rang zwei im virtuellen Klassement zurück. Der VfB legte noch einmal vor und machte mit dem 2:0 fast schon den Deckel auf das Spiel. Anselm Küchle fing den Rückpass eines Verteidigers zum Torwart ab und umkurvte den Keeper ganz cool. Hallbergmoos kontrollierte Töging beeindruckend und ließ dem Gast in 90 Minuten keine einzige Tormöglichkeit. Deshalb war dieses 2:0 schon mehr als eine Vorentscheidung. In der 89. Minute legte dann noch einmal Andi Kostorz mit einem verwandelten Foulelfmeter nach, den Jonas Wick mit starkem Einsatz heraus geholt hatte.

Trainer Toni Plattner wollte sich mit Wasserstandsmeldungen aus Erlbach nicht verrückt machen lassen. „Wenn es 3:0 für Dachau gestanden hätte, dann hätte mir das schon einer gesagt“, erklärte der Coach später. Nach einer Stunde Spielzeit fragte Plattner nach, da stand es noch 1:0 für die Erlbacher. Mit einem Gegentor hätte sich alles ändern können. Doch kurz danach beendete der Tabellenzweite alle weiteren Überlegungen und öffnete die Tür zur Relegation mit drei Toren in der 65., 74. und 75. Minute. Am Ende hieß es 4:1.

Bei den Hallbergern herrschte ob der verpassten Option Richtung Bayernliga erst einmal für kurze Zeit Enttäuschung, etwas später feierte man doch noch in gemeinsamer Runde den Abschluss der Saison. Trainer Toni Plattner hatte auch gleich aufbauende Worte für sein kickendes Personal parat: „Der dritte Platz ist auch ein Leistungsplatz. Zu mehr hat nur ein Punkt gefehlt und damit werden wir klar kommen.“

Eine Kampfansage für die nächste Saison kam am Samstag aus seinem Munde nicht. Der VfB müsse die Saison erst abhaken, am neuen Kader feilen und dann heißt's auf ein Neues.

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Quelle: fussball-vorort.de

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