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Am Boden war die FVgg Gammelsdorf mit Soeke Kantin und Alexander Deptalla (r.) bei der 0:4-Niederlage gegen den SVA Palzing (Bernhard Benker, l.). Am Sonntag muss Gammelsdorf das Spitzenspiel gegen den SC Kirchdorf gewinnen.

Palzing und Gammelsdorf brauchen kühlen Kopf

Landkreis Freising - Am vorletzten Spieltag richten sich die Blicke nach Kirchdorf und ins benachbarte Palzing. Zeitgleich empfängt der SCK als Tabellendritter den Klassenprimus aus Gammelsdorf, während der SVA Palzing (einen Punkt schlechter als die FVgg) auf den TSV Au trifft.

Vor dem Saisonfinale herrscht beim amtierenden Spitzenreiter in Gammelsdorf grenzenloser Optimismus. „13 Mannschaften in der Liga würden gerne mit uns tauschen“, ist sich Trainer Erwin Pichlmeier sicher und erwartet Spannung bis zum letzten Schlusspfiff. „Von keiner Mannschaft wird etwas verschenkt, alle Teams zeigen sich sportlich engagiert.“ Trotz zuletzt nur zweier Unentschieden in Haag und daheim gegen Zolling, sieht der Coach die bessere Ausgangslage auf Seiten seiner Mannschaft. „Vom Kopf her wäre es schwieriger, wenn Kirchdorf uns am Sonntag überholen könnte. Doch das ist rechnerisch nicht möglich“, weiß Pichlmeier.

Umso wichtiger auf dem Weg zum möglichen zweiten Aufstieg in Folge wird es sein, einen kühlen Kopf zu bewahren. „Auf keinen Fall dürfen wir uns in der bestimmt hitzigen Atmosphäre in Kirchdorf aus der Ruhe bringen lassen“, warnt der Trainer. „Egal, was passiert – wir müssen auch an die Woche danach denken, dürfen uns nicht schaden.“ Bedeutet: Platzverweise vermeiden. Denn momentan sind alle Mann an Deck, dies Gammelsdorfer fahren in Bestbesetzung nach Kirchdorf. Top-Torjäger Stefan Pichlmeier musste gegen Zolling frühzeitig angeschlagen ausgewechselt werden, gab aber grünes Licht für das Spitzenspiel. „Wir wissen, dass wir mit zwei Siegen oben sind und verschwenden keinen Gedanken an eine mögliche Enttäuschung“, unterstreicht Pichlmeier die Bedeutung der Partie.

In Palzing sah es am letzten Samstag über weite Strecken überhaupt nicht gut aus für den SVA. Erst in den Schlussminuten drehte die Mannschaft von Christian Radlmaier den 0:1-Rückstand gegen starke Echinger, gewann letztlich etwas schmeichelhaft mit 2:1. Doch wer solche Spiele für sich entscheidet, hat beste Aussichten, am Ende oben zu stehen. Das direkte Duell der beiden Kontrahenten könnte Palzing in die Karten spielen. Aber obacht: Au ist im Monat Mai noch ungeschlagen, siegte am Donnerstagabend mit 1:0 bei der SpVgg Mauern und wird nochmals alles geben.

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Quelle: fussball-vorort.de

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