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Frühes Pressing war in der Anfangsphase der Schlüssel zum Erfolg. Aus so einer Situation heraus entstand auch der Echinger Führungstreffer durch Ante Basic.

Fußball - Bezirksliga

Personell geschwächte Echinger holen gegen Pfaffenhofen ein 1:1

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Der TSV Eching hat zu Hause gegen den FSV Pfaffenhofen 1:1 (1:0) gespielt. Zebras-Trainer Gerhard Lösch bezeichnete das Remis letztlich als „leistungsgerecht“.

Eching – Die Echinger kamen gegen den Tabellenfünften aus Pfaffenhofen gut in die Partie. Die Gäste – mit acht Siegen und nur einer Niederlage in ihren letzten elf Matches eine der heißesten Mannschaften der Bezirksliga Nord – hatten in der Anfangsphase einige Probleme mit dem Pressing der Zebras. Diese attackierten den Gegner immer wieder tief in dessen Hälfte. In der zwölften Minute waren sie damit erfolgreich: Ante Basic griff gut an und provozierte einen unkontrollierten Spielaufbau. Wenige Sekunden später erkämpfte sich Philipp Schuler den Ball und passte in die Mitte zum völlig freistehenden Basic, der aus kurzer Distanz zur Führung traf. „Das hat Ante stark gemacht – und das auf der für ihn ungewohnten Position als alleinige Sturmspitze“, freute sich TSV-Coach Gerhard Lösch.

Die Echinger waren dünn besetzt, Daniel Hahner und Florian Höltl standen nach längeren Verletzungspausen in der Startelf. In der Innenverteidigung gab Winterneuzugang Marvin Frehe nach zweijähriger Fußballpause sein Debüt im Zebras-Trikot. „Er hat es sehr gut gemacht“, lobte Lösch. Da die drei Sechser Tobias Gürtner, Daniel Hahner und Thomas Niggl ebenfalls stark agierten, hatte Patrick Oltmanns im Echinger Tor in der ersten Halbzeit nicht viel zu tun.

Doch nach der Pause fanden die Pfaffenhofener besser ins Spiel. Das überraschte Lösch nicht: „Bei uns waren einige Akteure nach längeren Verletzungen oder Pausen noch nicht bei 100 Prozent.“ Das Gegentor zum 1:1-Ausgleich durch einen 16-Meter-Freistoß von Fabian Wagner (59.) war nach Löschs Ansicht dennoch unnötig und unglücklich zugleich. „Der Ball springt einem Spieler von uns aus ganz kurzer Distanz an die Hand. Und der Freistoß landet dann wieder im Torwart-Eck – so, wie in der vergangenen Woche gegen Ismaning“, schilderte er. In der Schlussphase waren die Gäste dem Siegtreffer näher, es blieb aber beim 1:1 – einem Resultat, mit dem Lösch gut leben konnte: „Wir waren personell dünn besetzt und der Gegner keine Laufkundschaft. Das 1:1 war leistungsgerecht, daher bin ich zufrieden“, resümierte der TSV-Trainer.

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