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Einfach nur stark: Die Junioren des SE Freising – hier ein B ild von der oberbayerischen Meisterschaft vor zwei Wochen – mussten sich erst im Finale dem FC Ingolstadt 04 beugen. Und da war eine Menge Pech dabei.

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Platz zwei bei der Bayerischen! SEF-Junioren schreiben Vereinsgeschichte

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Die U17-Junioren des SE Freising haben Vereinsgeschichte geschrieben. Erstmals hat eine Jugendmannschaft aus der Domstadt das Endspiel um die bayerische Hallenmeisterschaft erreicht. Dort hatten die Lerchenfelder dann auch zweimal die Hand am Pokal, verloren vor 300 Zuschauern letztlich aber unglücklich mit 2:3 nach Sechsmeterschießen gegen den FC Ingolstadt 04.

Freising/Herrieden – Schon im ersten Gruppenspiel gab’s ein Duell zwischen dem Bezirksoberligisten aus Freising und dem Bundesligisten aus Ingolstadt – und dieser Auftakt schmeckte SEF-Trainer Rafael Malecki richtig gut. „Wir haben uns einiges ausgerechnet, weil wir dort übernachtet haben, und Ingolstadt erst am Spieltag angereist ist“, sagte der Coach. Noah Staudt brachte beim 2:1- Erfolg den Underdog in Führung, doch drei Minuten vor Schluss gelang dem Bundesligisten der Ausgleich. Am Ende gab es viel Aufregung um das Siegtor von Aaron Raidt, weil die Schlusssirene ertönte, als der Ball gerade in den Kasten flog. Die Schiedsrichter überlegten kurz – gaben dann aber den Treffer.

Im zweiten Match gegen den Bayernligisten FC Memmingen erzielten die Freisinger den Siegtreffer wiederum in der letzten Minute. Joshua Steindorf machte damit das Halbfinale klar. Memmingen hatte in dieser Partie nach einem Remis zum Auftakt viel Druck und musste das Spiel machen. Die Freisinger arbeiteten defensiv sehr gut und ließen nicht viele Chancen zu.

Die B-Junioren des SEF zogen nach diesen großen Siegen zum Start voll durch und marschierten mit nur einem Gegentor in vier Spielen durch die Vorrunde. Beim 1:0 gegen die JFG Frankenwald (Tor: Felix Fischer) und beim 2:0 gegen den FC Amberg (Tore: David Muhuri und Noah Staudt) wurden die Freisinger ihrer Favoritenrolle gerecht. Auch diese Matches gestaltete das Team klug und machte damit den Gruppensieg perfekt.

Damit wartete im Halbfinale mit dem FC Augsburg gleich der zweite Bundesligist. Die Schwaben gingen schnell in Führung, aber selbst von diesem Rückschlag ließ sich der Bezirksoberligist nicht schocken. „Nach dem Rückstand hat die Mannschaft Charakter gezeigt“, sagte Trainer Rafael Malecki. Er war unendlich stolz, wie der Underdog weiterspielte und durch die Treffer von Leon Klingseisen und Joshua Steindorf für die Wende sorgte.

Somit ging es im Endspiel noch einmal gegen Ingolstadt – und es wurde richtig dramatisch. Gleich zu Beginn verfehlte Noah Staudt knapp das leere Tor, später stellte er auf 1:0. Fast im Gegenzug konnte der SEF-Torwart den überragenden Steve Zizka nur per Foul stoppen, das Ingolstädter Kickerjuwel machte den Ausgleich per Sechsmeter. Zum Ende hin hatten dann die Ingolstädter noch einen Matchball, bevor es ins Sechsmeterschießen ging. Dort traf erst Ingolstadt, Felix Fischer legte nach. Als Keeper Maximilian Ziegltrum dann einen Schuss abwehrte, war Freising dem Pokal ganz nahe. Doch im Anschluss hatten Leon Klingseisen und Aaron Raidt Pech mit Pfostentreffern. Das war’s.

Trainer Rafael Malecki gratulierte seiner Truppe dennoch zum größten Erfolg, den je eine Freisinger Mannschaft in der Halle errungen hatte. Seine Truppe habe taktisch auf höchstem Niveau agiert. Er dankte auch seinem Co-Trainer Marc Klingseisen, der die zweitägige Reise nach Mittelfranken perfekt organisiert hatte.

Für den SEF spielten:

Maximilian Ziegltrum, Leon Klingseisen, Lucas Bertsch, Aaron Raidt, Louis Kleindienst, Joshua Steindorf, David Muhuri, Felix Fischer, Noah Staudt und Bekecan Hakim.

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