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Faires Spiel, verdienter Sieger: Das Holledau-Derby – in dieser Szene kämpften Mauerns Florian Steiner (l.) und Gammelsdorfs Markus Prieler um jeden Zentimeter – erwies sich erwartungsgemäß als Zuschauermagnet. Die SpVgg Mauern hatte mit 3:2 die Nase vorne. 

Relegation zur Kreisliga  

Polizei-Einsatz bei der Relegation: „Meinen die, dass wir uns hier heute schlägern?“

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Moosburg – Zuschauermagnet Relegation: 1538 Besucher entrichteten ihren Obolus am Eingang des Moosburger Sportparks und wollten sich das Holledau-Derby zwischen der SpVgg Mauern und der FVgg Gammelsdorf nicht entgehen lassen.

Aus vielen Gesichtern sprach Verwunderung ob der in unmittelbarer Kassennähe geparkten Polizei-Einsatzfahrzeuge. „Meinen die, dass wir uns hier heute schlägern?“, grantelte ein Fußballfan in den Mittvierzigern vor sich hin, während später im Sportheim von 27 nachgezählten Uniformierten die Rede war.

Stellt sich die Frage, ob dieser Aufwand für ein Amateur-Fußballspiel im Landkreis tatsächlich gerechtfertigt ist? Dazu Spielleiter Florian Neubert: „Bei der erwartet hohen Zuschauerzahl hatten wir lieber ein paar Sicherheitskräfte zu viel als zu wenig vor Ort“, betont Neubert. „Und vielleicht hat die Polizeipräsenz ja den einen oder anderen ein bisschen abgeschreckt.“ Sollte es am kommenden Wochenende zur Neuauflage der Partie kommen, werde man in Rücksprache mit der Polizei und in Bezug auf den Austragungsort über die zu treffenden Sicherheitsmaßnahmen beraten, versichert Neubert. Denn in Spiel drei der Kreisliga-Relegation wird es eine Mannschaft treffen, die ihr Ziel nicht erreichen kann.

„Jedenfalls bin ich zufrieden mit dem Ablauf, ist es doch relativ ruhig geblieben“, sagt Neubert und erhält Bestätigung von Gammelsdorfs Fußballchef Erwin Pichlmeier: „Es war das erwartet faire Spiel. Ich habe vorher schon gewusst, dass es kein Risikospiel ist“, so Pichlmeier. „Kompliment an den FC Moosburg, der alles gut hergerichtet hat.“

Einverstanden zeigt sich der Abteilungsleiter auch mit der Anfangsphase der Begegnung: „Nach einer Viertelstunde müssen wir eigentlich mit 1:0 führen, da wir die aktivere Mannschaft waren. Durch einen Standard und zwei Konter, bei denen wir uns taktisch nicht gut verhalten, liegen wir zur Pause mit 0:3 hinten“, bedauert er. „Die Führung war natürlich viel zu hoch und Mauern hat danach in den Verwaltungsmodus umgeschaltet. Durch unsere beiden Tore wird das Spiel nochmal heiß – und wenn es ein paar Minuten länger gegangen wäre, hätten wir noch ausgeglichen“, ist sich der Fußballchef sicher. Die effiziente Chancenauswertung des Kreisligisten rückt FVgg-Spielertrainer Ernst Krumpholz in den Mittelpunkt: „Normalerweise ist das selten der Fall, aus drei Chancen drei Tore zu machen. Ich glaube nicht, dass wir so viel schlechter waren. Mauern hat eiskalt die Tore gemacht und wir halt nicht, daher haben sie es auch verdient.“

Sein Gegenüber Volker Lippcke hätte sich die spannende Schlussphase lieber gespart. „Aber es ist halt ein Derby, da gibt keiner auf. Andersrum wäre es genauso gewesen. Jetzt wollen wir gegen Wörth alles klar machen.“ Jochen Jürgens

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