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Leichtfüßig: Löwen-Neuzugang Stefan Lex (r.) tanzt Michael Schmid aus.

Lex kehrt an alte Wirkungsstätte zurück

Freising verpasst Sensation gegen die Löwen

  • VonRedaktion Erding
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Für Stefan Lex war es die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. War doch der gebürtige Erdinger im D-Jugendalter zum SE Freising gewechselt, wo er auch noch die ersten Jahre im Herrenbereich kickte, ehe er seine Profikarriere startete.

Am Samstagnachmittag kehrte er mit seinem neuen Club, dem TSV 1860 München, in die Savoyer Au zurück und wurde dort herzlich empfangen. Bei der Mannschaftsvorstellung erzählte der Freisinger Stadionsprecher zum Amüsement der Zuschauer, dass Lex früher beim SEF „sogar im Trikot der Löwen trainiert hat“. Weniger amüsiert waren die Fans des Drittligisten dann von der Darbietung ihrer Löwen. Denn zur Pause führte der Landesligist 2:0 nach zwei Treffern von Martin Schön.

„Wir sind in der ersten Woche, da fehlen noch die Automatismen, es standen in der ersten Halbzeit ja mehr neue als alte Spieler auf dem Feld“, analysierte Löwen-Trainer Daniel Bierofka. „Dennoch war unsere Einstellung zunächst nicht optimal. Freising kann auch Fußball spielen, hat uns dann eiskalt bestraft.“ In der Pause wechselte er die komplette Mannschaft aus, und auch für Lex war der Arbeitstag damit beendet. In der zweiten Hälfte war der TSV 1860 zielstrebiger. Nico Karger (51.) und Sascha Mölders (75., 90.) drehten die Partie noch zum 3:2.

„Die erste Halbzeit von uns war natürlich nicht so berauschend, wir hatten zu viele Abspielfehler und die Abstimmung hat nicht gepasst“, sagte Neu-Löwe Lex nach der Partie. „Dass Freising stark ist, wussten wir, nicht umsonst sind sie letztes Jahr Zweiter in der Landesliga geworden. Sie haben eine junge, talentierte Mannschaft, die werden auch heuer vorne mitspielen.“ Er wünsche seinem früheren Club alles Gute, sagte der 28-Jährige, der sich dann noch etwas Zeit nahm, um mit alten Freisinger Weggefährten zu ratschen, ehe er heim nach Eitting fuhr. 

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