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SEF-Coach Alex Plabst haderte einzig mit der Chancenverwertung.

Fußball - Landesliga

SE Freising auf einem guten Weg - doch eine Sache ärgert den Coach

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Es läuft gut für die Fußballer des SE Freising: Sie gewannen am Freitag mit 2:0 beim TSV Kastl. Allerdings gab es in der ersten Halbzeit ein großes Manko.

Freising – Drittes Spiel, zweiter Sieg: Die Fußballer des SE Freising schicken sich in der Landesliga Südost an, an die beiden vergangenen erfolgreichen Saisonen anzuknüpfen. Beim TSV Kastl gab’s am Freitagabend einen völlig verdienten 2:0-Auswärtssieg.

Vor Beginn der Punkterunde stellte sich durchaus die Frage, wie es bei der Mannschaft von Trainer Alex Plabst heuer laufen würde. So wie es derzeit aussieht, hat dem SE Freising der sanfte personelle Umbruch nicht geschadet – auch beim TSV Kastl sicherten sich die Lerchenfelder am Ende souverän die drei Zähler. „Wir hatten mehr vom Spiel und auch die besseren Chancen. Deshalb haben wir verdient gewonnen“, urteilte der Trainer hinterher.

Wobei der Schuss im ersten Durchgang auch nach hinten hätte losgehen können: Insgesamt sei man super in die Partie reingekommen, sagte Plabst. „Aber wenn du deine Möglichkeiten nicht machst, bräuchtest du dich nicht wundern.“ Drei Mal hatte allein Andi Hohlenburger die Führung auf dem Schlappen, unter anderem stand jedoch das Quergebälk im Weg. Außerdem vergab Youngster Daniel Zanker eine gute Gelegenheit. Kurz vor dem Seitenwechsel hatte dann urplötzlich Kastl eine ganz dicke Chance zur 1:0-Führung, SEF-Keeper Boris Hrvacanin und die vier Freisinger Verteidiger sicherten allerdings das 0:0.

In den zweiten Durchgang starteten die Gäste abermals sehr druckvoll – und sie gingen prompt in Führung: Hatte Neuzugang Sebastian Hofmaier in Hälfte eins nach einer Ecke noch daneben geköpft, war sein zweiter Versuch von Erfolg gekrönt (52.). Doch statt die Führung auszubauen, wurden die Freisinger Fußballer etwas schludrig: Sie verloren ihre Ballsicherheit und schafften es zudem nicht mehr, die Räume intelligent zuzustellen. Kastl hatte einige gute Offensivaktionen – und erst die Hereinnahme von Routinier Michael Schmid brachte die Sicherheit zurück. Nun hatten die Lerchenfelder das Zepter wieder in der Hand. Daniel Zanker, Andreas Hohlenburger und Florian Bittner scheiterten zunächst aber aus aussichtsreichen Positionen.

Den Deckel drauf setzte am Ende Goalgetter Hohlenburger: Er erkämpfte sich an der Mittellinie das Leder, schüttelte noch einen Verteidiger ab und traf zum entscheidenden 2:0 (85.). Entsprechend zufrieden war Trainer Alex Plabst: Man habe nun – bei zwei Auswärtsspielen – aus drei Partien sieben Punkte geholt, das sei ein ordentlicher Schnitt für seine Elf. „Damit“, bilanzierte Plabst, „sind wir auf einem guten Weg.“

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