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Es geht wieder los: Andreas Schredl und Co starten das Spieljahr am Samstag mit dem Nachholspiel gegen den TSV Kastl. Beginn ist um 14 Uhr in der Savoyer Au. 

SE Freising vor dem Start in der Landesliga  

Noch ist alles möglich

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Für den SE Freising rollt der Ball bereits dieses Wochenende wieder mit dem Nachholspiel gegen den TSV Kastl (Sa., 14 Uhr).

Freising -  Im Interview resümiert Trainer Alex Plabst die Wintervorbereitung, warnt vor den ersten beiden Partien, erläutert aber auch schon seine Pläne für die nächste Saison.

Vier Niederlagen, zwei Siege – wie zufrieden sind Sie mit der Vorbereitung?

Plabst: Ja, die Vorbereitung war durchwachsen mit Höhen und Tiefen. Wir sind ganz gut reingekommen, auch in die ersten Spiele, vor allem die letzten beiden Spiele gegen Ismaning und 1860 waren nicht gut, sehr fehlerbehaftet. Das müssen wir rauskriegen.

Unter anderem gab es ein 4:1 gegen Bayernliga-Primus Pipinsried. Wie hoch ist das zu bewerten?

Null, überhaupt nicht. Zum einen standen wir noch am Anfang der Vorbereitung, zum zweiten hatten die Pipinsrieder gerade einmal trainiert davor. Mir ist es auch egal, ob wir den Bayernliga-Tabellenführer geschlagen haben. Entscheidender waren für mich die letzten drei Spiele – da waren leider viele Höhen und Tiefen dabei. Generell hat man schon gesehen, dass wir gegen die Bayernligateams Probleme haben. Ich teste aber immer hauptsächlich gegen höherklassige Gegner, da ist der Lernfaktor hoch.

Vier Punkte Rückstand nach oben, neun Vorsprung auf die Relegationsränge – was ist heuer noch drin für den SEF?

Es ist alles möglich. Zunächst ist es schon so, dass ich mir für die Rückrunde mehr Personal gewünscht hätte aus den Reihen der Verletzten, da hatten wir ja schon in der Vorrunde unsere Probleme. Doch auch jetzt werden einige Leistungsträger vielleicht sogar vollständig fehlen. Da sind zum Teil schwer wiegende Ausfälle für uns dabei. Deswegen wird das schon eine interessante Rückrunde. Jetzt kommen Kastl und Dachau aus dem Tabellenkeller, und dann geht es erst einmal gegen Teams von oben. Das ist hochgefährlich. Primäres Ziel wird sein, so viele Punkte zu sammeln, dass wir das Ticket für nächstes Jahr buchen.

Sie sind seit einem Monat auch Teammanager. Wie lautet das Fazit?

Von der Seite her ist das hervorragend gelaufen. Ich hab bereits 18 feste Zusagen für das nächste Jahr, bei zwei Spielern überlege ich von meiner Seite aus noch. Scheinbar ist das der früheste Kader in der Vereinsgeschichte.

Im Winter gab es mit Andi Manhart einen Neuzugang. Inwiefern ist er schon integriert in die Mannschaft?

Natürlich ist der Andi noch nicht der Alte. Substantiell, in Sachen Dynamik muss er schon noch ein Stück zulegen, das weiß er aber auch selbst, das ist aktuell noch nicht der Stand, auf dem er uns verlassen hat. Ihm fehlt aber einfach auch die Spielpraxis. Das kommt aber alles wieder.

Zum Start geht’s nun gegen Kastl. Auf was wird es dabei ankommen?

Wie schon gesagt, ist die Konstellation hochgefährlich. Das wird ein sehr schwieriges Spiel. Gefragt werden hier keine spielerischen Komponenten sein, sondern Mentalität und Widerstand. Das sind die zwei Schlagwörter. 

Interview: Matthias Spanrad

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