Gute Verteidigungsleistung: SEF-Abwehrspieler Osaro Aiteniora (l.) ist nah am Dachauer Gegenspieler. foto: l ehamnn

Rohrhirsch macht Deckel drauf

SE Freising gewinnt mit erfahrenem Personal ungefährdet gegen ASV Dachau

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Nach einem klaren 3:0 (1:0)-Sieg am Freitagabend gegen den ASV Dachau hat der SE Freising wieder zu den führenden Teams der Landesliga Südost aufgeschlossen.

Freising – Es scheint, als sei die Zeit der Experimente abgeschlossen. Vertraute Trainer Alex Plabst zu Beginn der Saison noch einigen jungen Akteuren und Neuzugängen, greift er nun doch vermehrt auf das erfahrene Personal zurück. Das hatte in Unterföhring vergangene Woche schon begonnen, und das setzte sich gegen den ASV Dachau fort. Nun feierte auch Spielgestalter Flo Schmuckermeier sein Startelf-Debüt in dieser Saison. Doch das arrivierte Personal hatte gegen den Tabellenvorletzten anfangs so seine Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden. Zwar waren die Gastgeber das klar aktivere Team, diktiertem das Geschehen und hatten auch deutlich mehr Ballbesitz. Allein: Vor dem Tor wollte den Lerchenfeldern zunächst nur wenig gelingen. Vor allem ab der 17. Minute hätten die Eintracht-Mannen mehrfach in Führung gehen können, ja sogar müssen. Zunächst scheiterte Youngster Daniel Zanker frei vorm ASV-Keeper (17.), wenig später traf Andi Hohlenburger nur das Außennetz (19.). Nach einer halben Stunde scheiterte schließlich auch Domagoj Tiric mit einer Doppelchance (30./31.). Andi Schredl traf aus kurzer Distanz zudem nur den Außenpfosten (32.). Sollte sich das rächen? Nein. Weil Flo Bittner in der Nachspielzeit der ersten Hälfte die Führung quasi erzwang. Einen Freistoß aus spitzem Winkel wuchtete Freisings Co-Trainer aus spitzem Winkel dermaßen an den Pfosten, dass dieser unkontrolliert abprallte und von einem Dachauer Akteur aus ins Tor abgefälscht wurde (45.+2). Die verdiente Führung für den SEF.

Im zweiten Durchgang taten sich die Freisinger anfangs wieder schwer. Insbesondere fehlte die Zielstrebigkeit des ersten Durchgangs, viele Aktionen waren lediglich Zufälligkeiten. Zwar versuchten es die Freisinger, ihren Stürmer Andi Hohlenburger in Szene zu setzen, meistens kamen die Bälle aber ungenau an, auch die Unterstützung fehlte. Gut, dass Dachau gestern nicht wirklich was zu bieten hatte. Durch ein blödes Gegentor hätte der Dreier in Gefahr geraten können. Für den erlösenden Treffer sorgte erneut Bittner. Nach einem feinen Zuspiel von Joker Nikolai Davydov war er im 16er mutterseelenallein und behielt vor Keeper Korbinian Dietrich die Nerven (75.). Endgültig gelesen war die Messe zehn Minuten später. Robert Rohrhisch hatte einen Dachauer Pass abgefangen und das Leder aus 18 Metern locker in den Winkel geschlenzt (87.). Klar sei, dass Spiele gegen den ASV Dachau immer zähe Angelegenheiten seien, resümierte Plabst hinterher. „Weil wir uns aber mehr Chancen erspielt hatten“, ergänzte er nach der Partie, „haben wir heute verdient gewonnen – die Höhe interessiert mich aber nicht.“

Aufstellung: Hrvacanin – Aiteniora, Hofmeier, Schmid, Schredl – Zanker, Bittner – Tiric, Schmuckermeier (67. Rohrhirsch), Preller (55. Davydov) – Hohlenburger (83. Gädke). 

Tore: 1:0 Eigentor Kreitmair (45.+2, ET), 2:0 Bittner (75.), 3:0 Rohrhirsch (87.). 

Gelbe Karte: Bittner. 

Schiedsrichter: Patrick Höpfler (Zell-Bruck). 

Zuschauer: 110.

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