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Starke Anfangsphase: Die SEF-Kicker (gelb-schwarze Dressen) gaben bis zum Gegentreffer in der 25. Minute klar den Ton an, ließen aber zu viele Chancen aus. 

Grünwald nimmt die Verfolgung auf

SE Freising lässt zu Hause zwei wichtige Zähler liegen

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Es läuft noch nicht rund bei den Landesliga-Fußballern des SE Freising. Gegen den TSV Grünwald kamen die Lerchenfelder Kicker am Freitagabend nicht über ein 1:1- Remis hinaus.

Damit erhielten die Freisinger Aufstiegsträume im Jahr 2019 einen ersten Dämpfer.

So richtig einladend waren die Bedingungen zum Start ins Wochenende nicht. Der Regen hatte sich bis zum Anpfiff zwar weitestgehend verzogen. Da aber immer wieder starke Windböen über die Savoyer Au hinwegzogen, gerieten manche Aktionen zu einer kleinen Lotterie. Ein Umstand, von dem sich die Hausherren am Ende doch zu sehr beeindrucken ließen. „Heute war’s einfach traurig, was wir nach dem Ausgleichstreffer gezeigt haben“, resümierte Freisings Co-Trainer Fabian Herrmann. „Ein bisschen hat uns einfach auch die Gier nach dem zweiten Tor gefehlt.“

Denn an sich hatte die Partie für den SE Freising vielversprechend begonnen. Wie gegen Simbach vor zwei Wochen waren die Gastgeber gut in die Partie gekommen und ließen den Gäste-Kickern aus dem Münchner Süden nicht viel Spielraum. Bereits nach vier Minuten scheiterte Andi Hohlenburger nur knapp per Kopf, doch zwei Minuten später ertönte die Freisinger Tormusik: Hohlenburger hatte sich geschickt und mit Tempo über die rechte Seite gegen zwei Gegenspieler durchgesetzt – und seine anschließende, wuchtige Hereingabe fand am Fünfer in Domagoj Tiric einen dankbaren Abnehmer. Dessen ersten Versuch konnte TSV-Keeper Alexander Heep noch mit Mühe abwehren, im Nachsetzen war das Leder aber über der Linie (6.).

Es lief gut für den Tabellenzweiten, der SEF blieb in der Folgezeit die tonangebende Mannschaft. Es mangelte allerdings an der konsequenten Chancenauswertung – Möglichkeiten gab es nämlich zuhauf. So konnte Schlussmann Heep einen satten Schuss von Andi Manhart gerade noch zur Ecke klären (11.), wenig später scheiterte Manhart erneut hauchdünn (23.).

Nach 25 Minuten waren dann aber alle Freisinger Planungen passé. „Wir haben im Training noch davor gewarnt, dieses Gegentor darf niemals fallen“, ärgerte sich Co-Trainer Herrmann hinterher zurecht. Denn wieder mal wurde das Freisinger Problem bei Standards deutlich. Grünwald schlenzte eine nicht einmal gefährliche Ecke von links an den kurzen Pfosten, wo Maximilian Stapf unbedrängt ins lange Ecke einnickte.

Dieses Tor führte zu einem Bruch im Freisinger Spiel, bis zum Seitenwechsel stimmte beim SEF gar nichts mehr. Und auch nach der Halbzeit konnten die Gastgeber nicht mehr an die Anfangsphase der Partie anknüpfen. Zwar geriet die Punkteteilung nie in Gefahr, doch in der Offensive konnten die Lerchenfelder nicht mehr zulegen. Einen feinen Freistoß von Florian Schmuckermeier lenkte Heep über die Querlatte (55.), und eine Viertelstunde vor dem Ende fälschte ein Grünwalder Spieler dann noch einen Hohlenburger-Schuss zur Ecke ab. Mehr war letztlich nicht drin – und so blieb es beim 1:1-Unentschieden.

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