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SE Freising: Hohlenburger-Nachfolger gesucht - heißer Konkurrenzkampf im Mittelfeld

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Viele neue Gesichter gibt es beim SE Freising in der Saison 2022/23: (hinten, v. l.) Michael Schmid, Daniel Zanker, Maximilian Rudzki, Niklas Tatzer, Lukas Ederer, Alexander Eppink, Luka Brudtloff, Jonas Mayr, Florian Bittner, (Mitte, v. l.) Vorsitzender Walter Zellner, Felix Fischer, Felix Günzel, Sebastian Thalhammer, Vitus Kirchberger, Florian Schmuckermeier, Daniel Müller, Florian Machl, Christian Schmuckermeier, Domagoj Tiric, Betreuer Wolfgang Schick, (vorne, v. l.) Fabian Löw, Frederic Rist, Liam Russo, Patrik Heilmair, Selim Magat, Leonardo Lechner, Marcos Hones, Johannes Kleidorfer und Betreuer Manfred Günter. Nicht auf dem
Viele neue Gesichter gibt es beim SE Freising in der Saison 2022/23: (hinten, v. l.) Michael Schmid, Daniel Zanker, Maximilian Rudzki, Niklas Tatzer, Lukas Ederer, Alexander Eppink, Luka Brudtloff, Jonas Mayr, Florian Bittner, (Mitte, v. l.) Vorsitzender Walter Zellner, Felix Fischer, Felix Günzel, Sebastian Thalhammer, Vitus Kirchberger, Florian Schmuckermeier, Daniel Müller, Florian Machl, Christian Schmuckermeier, Domagoj Tiric, Betreuer Wolfgang Schick, (vorne, v. l.) Fabian Löw, Frederic Rist, Liam Russo, Patrik Heilmair, Selim Magat, Leonardo Lechner, Marcos Hones, Johannes Kleidorfer und Betreuer Manfred Günter. Nicht auf dem Foto sind Staas Mitko und Maximilian Oswald. © SEF

Mit neuem Trainerteam und einigen Zugängen geht der SE Freising in die Landesliga-Saison 2022/23. Wie steht es um die Mannschaft von Florian Bittner?

Freising – Das Warten hat ein Ende: An diesem Wochenende geht es für die Landesliga-Fußballer des SE Freising mit einem Gastspiel beim TuS Geretsried los. Heuer wird – im Vergleich zu den vergangenen Jahren – aber doch einiges anders sein beim Club in der Savoyer Au: Ein neues Trainergespann hat die Arbeit aufgenommen, zudem fiel der personelle Umbruch größer aus als zunächst vermutet. Zum Saisonstart wirft das FT einen Blick auf die verschiedenen Mannschaftsteile.

Das Trainer-Duo

Offiziell ist Florian Bittner (31) Freisings neuer Chef-Anweiser, doch er und Co-Spielertrainer Michael Schmid (37) treten im Doppelpack auf. Beide haben wenig Trainererfahrung, aber dafür viel Fußball-Sachverstand – und sie scheinen es zu verstehen, die Truppe beisammen und bei Laune zu halten. Nicht unwesentlich, wenn am Ende das Saisonziel erreicht werden soll. Und das heißt beim jungen SEF heuer: Klassenerhalt.

Tor

Die neuen sind gleichzeitig die alten Kandidaten für die Position zwischen den Pfosten, und Trainer Florian Bittner hat beinahe ein Luxusproblem, weil sowohl Maximilian Oswald als auch Patrik Heilmair ihr Landesliga-Format in der vergangenen Saison bewiesen haben. Beide haben ihre Vorzüge – doch es wird auch darauf ankommen, wer verletzungsfrei bleibt und Verpflichtungen wie Beruf und Studium am besten mit dem Kicken vereinbaren kann.

Abwehr

Mit Osaro Aiteniora hat nur ein Verteidiger den Verein in Richtung Hallbergmoos verlassen. Dank der vielen Optionen dürfte die Abwehrkette aber auch aus anderen Gründen anders aussehen als noch unter Coach Alex Plabst. Das liegt daran, dass Vitus Kirchberger mittlerweile beschwerdefrei ist und zum Punktspielstart ein ernsthafter Kandidat für die erste Elf sein kann. Er wird auch selbst entscheiden, ob er sich schon 90 Minuten zutraut. Dann hätte der SEF seinen Abwehrchef zurück. Den hat in der vergangenen Saison Jonas Mayr gegeben, der wohl als Einziger gesetzt sein dürfte. Alternative als Nebenmann in der Zentrale: Co-Trainer Michael Schmid. Dem 37-Jährigen ist sein Alter kaum anzumerken. Ebenfalls denkbar: Spielertrainer Florian Bittner stellt sich selbst hinten rein. Für die Stabilität – und weil im Mittelfeld kaum Platz ist.

Für die Außen hat das Trainer-Duo die Qual der Wahl: Bei Youngster Daniel Zanker macht der SEF sowieso nichts verkehrt, auch Niklas Tatzer ist wieder fit. Daniel Müller, der Vollblutsportler mit U19-Bundesliga-Erfahrung, scheint ebenfalls gerüstet. Neu in der Abwehr ist Frederic Rist, der vom TV Aiglsbach kam. Er hinterließ in der Vorbereitung einen guten Eindruck. Wenig Chancen auf die Startelf dürften die Jungkicker Fabian Löw und Lukas Ederer haben.

Mittelfeld

Eine Garantie, immer zu spielen, das betonte Bittner zum Ende der Vorbereitung, hat hier niemand. Nach einer Systemumstellung auf zwei Stürmer bleiben nur vier Planstellen. Eine davon dürfte an den jungen Felix Fischer gehen, der in seinem ersten Landesligajahr beeindruckte. Konkurrent hier: Routinier Sebastian Thalhammer, doch der kann auch in die Viererkette rutschen, sollte neben Jonas Mayr ein wuchtiger Mann gebraucht werden. Ebenfalls im Zentrum daheim ist Neuzugang Staas Mitko. Trotz zuletzt wenig Spielpraxis wohl auch gesetzt ist Kapitän Florian Schmuckermeier. Seine Pässe und seine Übersicht geben dem SEF-Spiel Struktur.

In der Kreativ-Fraktion ist Rückkehrer und Edeltechniker Selim Magat zu Hause – spannend wird hier, wie er sich in die Mannschaft integriert. Gute Eindrücke in den Testspielen hinterließ auch Ismaning-Neuzugang Johannes Kleidorfer auf der Außenbahn, ebenso wie Maximilian Rudzki, der seinen Kreisliga-Mantel aus Neufahrner Zeiten immer mehr ablegt. Noch gar nicht zurück – und das erweitert den Konkurrenzkampf – ist Domagoj Tiric, einer der Besten in der abgelaufenen Spielzeit. Erst noch anbieten muss sich Neuzugang Christian Schmuckermeier, der auf den letzten Drücker aus Wartenberg kam.

Sturm

Wirklich spannend wird, wie Coach Bittner die Nachfolge von Goalgetter Andreas Hohlenburger lösen wird. Klar ist: Durch eine Systemumstellung laufen die Freisinger mit zwei Angreifern auf – auch, um die Tore-Last auf mehrere Schultern zu verteilen. Möglichkeit eins: Bittner schickt mit Neuzugang Alexander Eppink einen erfahrenen und körperlich robusten Mann auf das Feld und stellt ihm einen Youngster zur Seite. Luka Brudtloff ackerte in der Vorsaison schon emsig, doch der unbekümmerte Marcos Hones überraschte in der Vorbereitung alle und traf regelmäßig. Möglichkeit zwei: Bittner lässt beide Youngster zusammen von der Leine und hofft auf den Überraschungseffekt. Die dritte Möglichkeit: Bittner läuft selbst ganz vorne auf.

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