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SE Freising holt zwei weitere Offensivspieler: Schmuckermeier-Bruder und Eppink aus NRW

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Alexander Eppink spielte in NRW schon in der Landesliga.
Alexander Eppink spielte in NRW schon in der Landesliga. © FuPa

Kurz vor Ende der Transferperiode schlägt der SEF och zweimal zu. Mit Christian Schmuckermeier und Alexander Eppink kommen erneut Offensivakteure.

Freising – Bis vergangenen Donnerstag mussten sich wechselwillige Spieler bei ihrem alten Verein abmelden, damit ein Transfer im Sommer über die Bühne gehen kann. Und auf den letzten Metern konnten die Fußballer des SE Freising noch einmal zwei Verpflichtungen unter Dach und Fach bringen. Beide – das passt irgendwie ins Bild dieses Sommers – sind für offensive Positionen angedacht.

SE Freising: Bruder von Kapitän Schmuckermeier kommt vom TSV Wartenberg

Unter den Neuen ist dabei ein bekannter Name: Schmuckermeier. Florian, Kapitän der Landesliga-Elf, kickt bereits seit vielen Jahren am Roider-Jackl-Weg, nun möchte sich auch Bruder Christian höherklassig versuchen. Der 23-Jährige spielte bisher zu Hause beim TSV Wartenberg. Auf Anraten von Bruder Flo entschied sich der Stürmer nun doch für einen Wechsel. Nach dem ersten Probetraining zögerte der Youngster nämlich noch, kurz vor Ende des Transferfensters sagte er dem SEF dann doch zu.

„An ihm werden wir noch viel Freude haben“, betont Trainer Florian Bittner. Denn: Schmuckermeier Junior kam zuletzt in der Kreisliga immer besser in Fahrt, zählte zu den Stützen beim TSV. Dankbar ist Bittner dabei den Wartenberger Verantwortlichen, die dem kurzfristigen Wechsel noch zustimmten. So läuft erstmals ein Brüderpaar für die SEF-Landesliga-Elf auf.

SE Freising: Eppink bringt hervorragende Ausbildung und höherklassige Erfahrung mit nach Freising

Und auch die zweite neue Personalie Alexander Eppink ist für die Offensive vorgesehen. Der 25-Jährige stammt aus Nordrhein-Westfalen und kommt mit höherklassiger Erfahrung an den Roider-Jackl-Weg, hat unter anderem für den GFC Düren in der Landesliga gespielt. Bei der U 19 kickte er zudem für den Nachwuchs des Drittligisten Viktoria Köln.

Wegen des Studiums zog der 25-Jährige Anfang des Jahres nach Freising, der Kontakt bestand schon länger. Nun schloss sich der Mittelfeldmann den Domstädtern an. Zunächst bremste ihn noch eine Corona-Infektion aus, in Buch (wir haben berichtet) lief der Neue dann zum ersten Mal für den SEF auf. Und Trainer Flo Bittner zeigt sich begeistert: Auffällig sei gewesen, dass Eppink technisch und taktisch hervorragend ausgebildet worden sei. „Auch an ihm werden wir viel Freude haben“, glaubt Bittner.

Prinzipiell fällt auf, dass die Domstädter in der Sommerpause vor allem offensiv zugelegt haben – das Gros der Neuen kann ganz vorne eingesetzt werden. „Das ist aber auch gut so“, resümiert Bittner. „Im letzten Jahr hat sich die Offensive ja quasi von selbst aufgestellt.“ Heuer hat der Coach die Qual der Wahl – und die Mannschaft einen richtigen Konkurrenzkampf, auf fast allen Positionen. „Da muss ich am Ende selber schauen, dass für mich Platz bleibt“, sagt Bittner. (Matthias Spanrad)

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