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Sportchef Nils Haack: „Manchmal braucht man eben das Glück des Tüchtigen.“

Fußball - Landesliga

SE Freising: Noch einige Baustellen in der Savoyer Au

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Nach dem Last-Minute-Sieg gegen Hauzenberg steht den Landesliga-Fußballern des SE Freising eine schwere Aufgabe bevor. In Grünwald muss das Team einige Dinge besser machen.

Freising – Zugegeben, etwas glücklich war der 2:1-Sieg der Freisinger Fußballer am vergangenen Freitag schon. In der fünften Minute der Nachspielzeit köpfte Joker Daniel Gädke das Leder fast vom Elfmeterpunkt Richtung Tor – viel hätte nicht gefehlt und Hauzenbergs Keeper hätte das Runde noch aus dem Eckigen gefischt. „Ja, das war ein Lucky Punch“, räumte SEF-Sportchef Nils Haack ein. „Aber manchmal braucht man eben auch das Glück des Tüchtigen“, ergänzte er – wohl wissend, dass es nicht jedes Mal so glimpflich enden wird.

Eines ist klar: Überstrapazieren sollten die Lerchenfelder die Gunst Fortunas nicht, sondern schleunigst daran arbeiten, die – trotz Rang drei in der Landesliga – bestehenden Baustellen zu beheben. Die waren in den zurückliegenden beiden Partien deutlich zu sehen: Vor allem im ersten Durchgang waren die Gelb-Schwarzen nicht immer Herr der Lage. Sie erwischten jeweils einen miserablen Auftakt, um sich dann im zweiten Abschnitt zu steigern. In dieser Hinsicht habe die Hauzenberg-Partie auch gutgetan, mutmaßt Haack. „Sie hat gezeigt, dass es sich lohnt, zu kämpfen und in den Spielen alles zu geben.“

Deutlich wird derzeit aber auch, dass der SEF nicht auf allen Positionen seine Stammkräfte gleichwertig ersetzen kann. Insbesondere im zentralen Mittelfeld ist Trainer Alex Plabst aktuell zum Umstellen gezwungen, fehlen doch mit Sebastian Thalhammer und Florian Bittner beide Sechser. „Wir haben einen breiten Kader“, betont Haack. Mehr Stabilität würde den Fußballern des SE Freising aber guttun.

Dafür wäre auch ein weiterer Dreier nötig, um die Mini-Krise schnell zu den Akten legen zu können. Mit dem Gastspiel beim TSV Grünwald (Freitag, 19.30 Uhr) wartet jedoch gleich die nächste schwierige Aufgabe auf die Freisinger. Der TSV, der sein Team namhaft verstärkt hatte, galt vor der Saison bei vielen als Titelkandidat. „Allerdings hat Grünwald in letzter Zeit etwas geschwächelt“, hat SEF-Fußballchef Haack beobachtet. „Das zeigt, was für eine Wundertüte die Liga heuer ist.“ Jeder kann jeden schlagen, ein wirklicher Favorit hat sich auch nach einem Drittel der Saison noch nicht hervorgetan.

Beim SEF ist Nikolai Davydov aus privaten Gründen fraglich. Dafür kehrt Pascal Preller ins Team zurück. Er ist mit seiner Erfahrung immer ein Kandidat für die Startelf.

Mögliche Aufstellung:

Negele – Aiteniora, Hofmaier, Schmid, Schredl – Mayr, Zanker – Davydov (Preller), Schmuckermeier, Tiric – Hohlenburger.

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