Rückschritt: Der SE Freising (im Bild Benedict Geuenich, r.) konnte gegen die SpVgg Landshut nicht an die guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen und verlor die Partie mit 0:2.
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Rückschritt: Der SE Freising (im Bild Benedict Geuenich, r.) konnte gegen die SpVgg Landshut nicht an die guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen und verlor die Partie mit 0:2.

SEF beim 0:2 gegen Landshut mit schwächster Saisonleistung

Auch mit Rückkehrer Davydov überraschend harmlos: SE Freising unterliegt SpVgg Landshut

  • VonMatthias Spanrad
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Der SE Freising hat sein Heimspiel gegen die SpVgg Landshut mit 0:2 verloren. Die Mannschaft von Trainer Alexander Plabst enttäuschte dabei auf ganzer Linie.

Freising - Das war überhaupt nichts! Nach der Niederlage gegen Tabellenführer Eintracht Karlsfeld während der Woche gab es auch zu Hause keine Zähler für den SE Freising, die Plabst-Mannen verloren am Freitagabend gegen die SpVgg Landshut mehr als verdient mit 0:2 (0:0). Es war die mit Abstand schwächste Saisonleistung bisher.

Die Hoffnungen im Lager der Fußballer des SE Freising waren groß, im Quasi-Derby gegen die Niederbayern etwas zu holen, um zumindest tabellarisch die Trendwende wieder zu schaffen. Vor allem auch, nachdem Rückkehrer Nikolai Davydov bei seinem Comeback in der Startelf stand. Am Ende verloren die Lerchenfelder jedoch nicht nur mit 0:2, nach den 90 Minuten waren alle ratlos ob des erschreckend schwachen Auftritts gegen zuletzt nicht unbedingt überragende Gäste.

Zumindest in der Anfangsphase hatten die Gastgeber noch so etwas wie eine Torchance und kamen zumindest in Tornähe. Auch Landshut näherte sich dem Freisinger Gehäuse an, ehe beide Mannschaften zunächst den Betrieb quasi einstellten. Den 170 zahlenden Zuschauern bot sich bis zum Pausenpfiff fußballerische Magerkost, das Geschehen spielte sich mehr zwischen den beiden Strafräumen ab, wirklich große Aufreger waren nicht dabei. Beide Torhüter – Landshuts Johannes Huber und Freisings Patrick Negele – bekamen nicht wirklich etwas zu tun. Erst fünf Minuten vor dem Pausenpfiff hatte Freisings Stürmer Andreas Hohlenburger noch einmal eine Chance, sein Schuss landete aber direkt in den Armen von Keeper Huber.

Frühe Vorentscheidung

Nach dem Seitenwechsel fanden dann zumindest die Gäste aus Landshut den Spaß am Fußball wieder und stießen den Bock irgendwann um. Zwar bewahrte Patrick Negele seine Farben zunächst noch mit guten Paraden vor einem Rückstand, dann war aber auch er machtlos. Einen strammen Fernschuss konnte Negele nur noch abprallen lassen, Kenneth Stangl war zur Stelle und staubte ab (50.). Zwar kamen in der Folge auch die Hausherren mehrfach in Tornähe, meist fielen die Abschlüsse aber zu ungenau aus, wirklich brandgefährliche Torchancen sprangen auch in der zweiten Halbzeit nicht heraus.

Gelesen war die Messe dann knapp eine viertel Stunde vor dem Ende. Freisings Defensive patzte. Die Abwehr kam nicht hinterher und kassierte das 0:2 durch Lucas Biberger (72.).

Auch eine starke Schlussphase, eigentlich das Eintracht-Markenzeichen in dieser Saison, fiel dieses Mal aus, sodass am Ende das 0:2 auf der Anzeigentafel stehen blieb. „Eine völlig verdiente Niederlage“, berichtete Trainer Alex Plabst. Gut, dass die Lerchenfelder bisher bereits 16 Punkte eingefahren haben.

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