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SE Freising startet mit Rückenwind ins Nachholspiel gegen den TSV Grünwald

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SEF-Spieler Daniel Zanker dribbelt mit dem Ball in Richtung Strafraum.
Hinter seinem Einsatz steht noch ein Fragezeichen: SEF-Spieler Daniel Zanker (am Ball) zog sich in der Rosenheim-Partie eine Verletzung an der Schulter zu. © Michalek

SE Freising will in Grünwald 30-Punkte-Marke knacken. Viele Chancen wird es laut Trainer Alex Plabst in diesem Jahr wohl nicht mehr geben.

Freising - Bevor es am kommenden Samstag im Normalmodus gegen den FC Unterföhring weitergehen würde, müssen die Landesliga-Fußballer des SE Freising am Dienstag um 19.30 Uhr im Nachholspiel in Grünwald bestehen. Ob der SEF seine Siegermannschaft vom Samstag aufbieten kann, ist noch nicht sicher.

Corona war schuld daran, dass die Begegnung zwischen dem TSV Grünwald und dem SE Freising kurzfristig abgesagt werden musste. Bei dem ursprünglich angesetzten Nachholtermin vor einer Woche hätten die Lerchenfelder in Grünwald ohne vorheriges Training auflaufen müssen. „Wir sind daher Trainer Florian de Prato und Abteilungseiter Paul Seidl überaus dankbar, dass sie uns sportlich so entgegengekommen sind und wir die Partie jetzt erst nachholen können“, betont SEF-Coach Alex Plabst.

Für den SE Freising geht es nun vor allem darum, in der Erfolgsspur zu bleiben. Denn der Blick auf das Tableau der Landesliga soll nicht täuschen: Die Freisinger sind zwar aktuell Siebenter, aber die Mannschaften sind enger zusammengerückt. Mit ein paar Niederlagen geht es ganz schnell aus dem Mittelfeld in den Tabellenkeller – deshalb war der jüngste Dreier gegen den SB DJK Rosenheim enorm wichtig. „Wir sind derzeit um jeden Punkt froh“, sagt Plabst, der dem Match in Grünwald mit Respekt entgegensieht.

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Der Grund: Die Freisinger haben in der Vergangenheit aus dem Münchner Nobelvorort keine Zähler mitnehmen können. „Mit einem Punkt wäre ich deshalb schon zufrieden“, gibt sich Plabst bescheiden. „Dann hätten wir die 30-Punkte-Marke erreicht. 40 werden wohl für den Klassenerhalt nötig sein.“

Bei den Gastgebern läuft es seit einiger Zeit jedoch alles andere als rund. Mit nur 23 Punkten stehen sie knapp vor dem ersten Abstiegsrelegationsplatz. „Da treffen Mannschaften aufeinander, die es in dieser Saison personell deftig erwischt hat“, sagt Plabst. Seine Fußballer scheinen die enormen personellen Probleme derzeit wenigstens besser kompensieren zu können als Grünwald. Dies beweise der hochverdiente Dreier zuletzt gegen Rosenheim. So ein Erfolgserlebnis sollte den nötigen Rückenwind für das Grünwald-Spiel geben. „Die wichtigen Punkte zuletzt haben natürlich den ganz großen Druck aus der Mannschaft genommen“, räumt Plabst ein. „Wir wollen den Schwung aus dem Rosenheim-Spiel auf alle Fälle mitnehmen.“

Plabst würde in Grünwald am liebsten mit der Siegermannschaft vom Samstag antreten. Nach seiner Schulterverletzung in der Rosenheim-Partie steht hinter dem Einsatz von Daniel Zanker ein Fragezeichen. Weil die Corona-Inzidenzen weiter steigen, rechnet Plabst damit, dass die Saison noch während der Woche unterbrochen wird. „Ich glaube, das Spiel in Grünwald wird unser letztes vor der Winterpause sein. Das sagt mir mein Bauchgefühl.“

Mögliche Aufstellung:

Negele – Mayr, Schmid, Zanker, Tatzer – Bittner, Fischer, Tiric – Davydov, Brudtloff, Hohlenburger.

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