Andi Manhart ist ab sofort wieder für seine alte Liebe, den SE Freising, auf Torejagd
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Andi Manhart ist ab sofort wieder für seine alte Liebe, den SE Freising, auf Torejagd

Andi Manhart spricht über Vertragsauflösung beim TSV Buchbach

Manhart: „Plabst hat mich zu dem Spieler gemacht, der ich jetzt bin“

Vor der Saison wechselte Andi Manhart mit den Ambitionen sich in der Regionalliga durchzusetzen zum TSV Buchbach. Nach einer halben Saison sind diese verflogen und er wechselt zurück zum SE Freising.

Andi Manhart spielte viele Jahre beim SC Eintracht Freising. Vor der Saison entschied er sich, eine neue Aufgabe anzunehmen - und wechselte zum TSV Buchbach in die Regionalliga. Dort wurde der 20-Jährige in der Hinrunde allerdings nur einmal eingewechselt. In der Wintertransferphase forderte er dann seine Vertragsauflösung und wechselte zurück zu Freising. Im Interview spricht der Angreifer darüber, wie es zu dem ganzen Dilemma kam und verrät seine Zukunftspläne.

Manhart über...

den Rückwechsel zu Freising

Ich hatte auch andere Angebote von höherklassigen Vereinen. Allerdings hab ich mich dann für Freising entschieden, wegen dem Trainer Alexander Plabst. Er hat mich immer gefördert und durch ihn bin ich der Spieler geworden, der ich jetzt bin. 

die Vertragsauflösung bei Buchbach

Als ich den Vertrag unterschrieben hatte, wurden mir andere Sachen versprochen. Der Hauptgrund war hierbei der Trainer. Ich habe da keine Zukunft gesehen. Wenn dich keiner fördert und du merkst, dass der Trainer gegen dich ist, dann ergibt es auch keinen Sinn, bei dem Verein zu bleiben.

das Trainerteam

Sie wollten mich einfach nicht fördern. Ich habe ihnen nicht gepasst - keine Ahnung warum. Deswegen hab ich da keine Zukunft gesehen. 

seine Knieverletzung

Eigentlich hat mich die nicht wirklich zurück geworfen. Ich habe die Vorbereitung normal mit gemacht und habe das Gefühl, dass die Knieverletzung als Ausrede für meine geringe Spielzeit verwendet wurde. Ich war eigentlich immer fit. 

seinen Wechsel nach Buchbach

Trotzdem sehe ich den Wechsel zu Buchbach nicht als Fehler an. Man will immer so hoch  wie möglich spielen. Ich hatte mehrere Angebote aus der Regionalliga, jedoch hat mich Buchbach am meisten überzeugt. Vor allem die familiäre Atmosphäre war sehr ansprechend.

seinen Berater

Mein Berater hat immer gesagt, dass der TSV Buchbach ein gutes Sprungbrett ist. Allerdings war der Wechsel zu Buchbach im Endeffekt meine Entscheidung. Er hat nie gesagt, dass ich dahin wechseln muss. Aktuell habe ich keinen Kontakt mehr zu ihm, da man in der Landesliga keinen Berater braucht und ich aktuell ohne ihn wahrscheinlich besser dran bin.

die Konflikte mit Freising

Bei meinem Rückwechsel wurde ich perfekt wieder aufgenommen. Der Verein war auch froh, dass ich wieder da bin. Über die Vergangenheit haben wir dann nicht mehr gesprochen. So einen richtigen Streit gab es eigentlich nie - auch nicht mit Alex Plabst.

die nächste Saison

Es wurden schon Gespräche geführt. Allerdings bleibe ich über die Saison hinaus bei Freising, da nächste Saison der Alexander Plabst unser Trainer bleibt. Ich möchte dann nächste Saison noch mehr von ihm lernen und mich weiter verbessern. 

die laufende Saison

Schauen wir erstmal ob die Saison überhaupt weiter geht. Wenn ja, dann natürlich so viele Spiele wie möglich gewinnen und so viele Tore wie möglich zu schießen. 

den Aufstieg

Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, wir haben noch nicht darüber gesprochen. Klar redet man darüber, aber man muss immer von Spiel zu Spiel schauen.

seine Zukunft

Ich will noch in den bezahlten Fußball kommen. In welche Liga genau, kann ich noch nicht sagen. Ich denke ich wäre auch schon bereit für eine höhere Liga, da ich sehr viel auch außerhalb vom Training mache. Es muss das richtige Angebot kommen.

die Coronapause

Ich geh viel laufen und mache vor allem Intervallläufe und Sprints. Auch Homeworkouts stehen auf der Tagesordnung.

sein Studium

Ich studiere auf Lehramt Gymnasium die zwei Fächer Sport und Mathe im sechsten Semester. Dass ich Sport studiere war klar und in Mathe war ich beim Abitur ganz gut. Allerdings ist Mathe auf der Uni ganz anders und um einiges schwieriger. Es ist anstrengend das mit dem Fußball unter einen Hut zu bekommen. Allerdings ergänzt es sich auch relativ gut. 

das Saisonende

Die Gesundheit geht immer vor. Die Pause ist auf jeden Fall richtig und soll noch so lange laufen, wie es nötig ist. Man sollte die Saison aber zu Ende spielen, da sonst Vereine wie Türkgücü München oder Pipinsried nicht für ihre guten Leistungen belohnt werden würden.

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