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Zu wenig Gegenwehr: SE Freising geht gegen Ampfing mit 1:4 unter

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An ihm lag es nicht: Der junge SEF-Keeper Jonas Trost vereitelte mehrfach gute Ampfinger Chancen. Doch am Ende war auch er viermal machtlos – unter anderem gegen den Doppel-Torschützen Valentino Gavric.
An ihm lag es nicht: Der junge SEF-Keeper Jonas Trost vereitelte mehrfach gute Ampfinger Chancen. Doch am Ende war auch er viermal machtlos – unter anderem gegen den Doppel-Torschützen Valentino Gavric. © Lehmann

Gegen das Spitzenteam TSV Ampfing setzt es für den SE Freising eine herbe Niederlage. Nur ein Youngster glänzt.

Freising – Die Fußballer des SE Freising steuern auf einen ungemütlichen Herbst zu. Am Samstagnachmittag unterlagen die Mannen von Spielertrainer Flo Bittner im letzten Vorrundenspiel nun auch noch gegen den Tabellenführer TSV Ampfing mit 1:4 (0:3). Vor allem im ersten Durchgang konnte Ampfing quasi schalten und walten, wie es wollte.

Fünf Spiele lang wirkte es, als könnten die Fußballer des SE Freising in der Landesliga Südost Fuß fassen, nun aber schlittern die Lerchenfelder wieder tiefer rein in den Tabellenkeller, die Relegationsränge kommen wieder gefährlich nahe. Gegen den TSV Ampfing, aktuell Tabellenführer, war die Messe im Grunde nach den ersten 45 Minuten bereits gelesen. Die Freisinger kamen bereits früh ins Hintertreffen.

Beim ersten Gegentor stehen die Freisinger artig Spalier

Keine zehn Minuten waren gespielt, als die Eintracht-Mannen ihr altes Gesicht zeigen: Ampfing hatte in der Vorwärtsbewegung nicht nur leichtes Spiel, die Freisinger Hintermänner standen auch artig Spalier, und so konnte Valentino Gavric relativ unbedrängt aus knapp elf Metern zur frühen Führung einnetzen (7.). Dass es nicht schon frühzeitig öfter im Freisinger Kasten klingelte, hatten die Hausherren einmal mehr Jonas Trost zu verdanken. Dem Youngster sind seine erst 18 Lenze nicht anzumerken, mehrmals egalisierte der Torwart eine wirklich gute Ampfinger Chance.

Dennoch war auch er noch zweimal machtlos, sodass es bereits zur Pause 0:3 stand. Erst verteidigte es der Eintracht-Verbund erneut viel zu halbherzig, brachte das Spielgerät nicht aus der Gefahrenzone, und so stellte wiederum Gavric auf 2:0 (42.). Doch damit war bis zur Pause noch nicht Schluss: In der Nachspielzeit veredelte Mike Opara einen schönen Spielzug (45.+3). Endgültig entschieden war die Partie denn zehn Minuten nach dem Seitenwechsel, Opara sorgte mit einem Strafraumsolo und dem zweiten TSV-Doppelpack für den 4:0-Zwischenstand.

SEF-Trainer Bittner fand zumindest die zweite Halbzeit „halbwegs passabel“

Danach hatte Ampfing wohl Mitleid mit den Freisingern, denn der Klassenprimus nahm deutlich den Fuß vom Gas. Doch auch aus nun mehr Ballbesitz konnte Freising kaum Kapital schlagen, einzig ein wenig Ergebniskosmetik war drin durch Co-Trainer Michael Schmid. Er zirkelte eine Ecke in den Strafraum, die an Freund und Feind vorbei segelte und direkt im Netz landete (59.). Schön anzuschauen, brachte dem SEF aber keine Punkte.

Entsprechend bedient war Trainer Bittner hinterher, an der neunten Schlappe im 17. Spiel gab’s nichts schönzureden. „Zumindest die zweite Halbzeit war halbwegs passabel“, meinte er. Nur dank einer zwischenzeitlichen Fünf-Siege-Serie beenden die Freisinger die Vorrunde nicht auf einem Relegationsrang.

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