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SE Freising verteilt vorzeitig Weihnachtsgeschenke

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Portraitfoto von Luka Brudtloff.
Luka Brudtloff hatte kurz vor der Pause zum 1:1 ausgeglichen. © SEF

Die Landesliga-Fußballer des SE Freising haben das Nachholspiel in Grünwald nach zwei Abwehrschnitzern mit 1:2 verloren.

Freising – Nach dem jüngsten Dreier gegen Rosenheim bestand bei den Landesliga-Fußballern des SE Freising die berechtigte Hoffnung, im Nachholspiel beim TSV Grünwald zumindest ein Remis mitzunehmen. Daraus wurde aber nichts: Die Domstädter mussten sich dem TSV am Dienstagabend verdient mit 1:2 (1:1) geschlagen geben.

„Das Christkindl ist heute für die Grünwalder schon vier Wochen vorher gekommen“, spielte SEF-Coach Alex Plabst auf die unnötige Niederlage seiner Truppe an. „So leicht wie am Dienstagabend wäre es schon lange nicht mehr gewesen, in Grünwald mindestens einen Zähler zu holen. Damit hätten wir die wichtige 30-Punkte-Marke erreicht.“

Dass es kein einfaches Spiel für die Lerchenfelder werden würde, war Plabst schon nach wenigen Sekunden klar: „Die Grünwalder sind vom Anpfiff weg unheimlich aggressiv in die Zweikämpfe gegangen.“ Wie so oft in dieser Spielzeit konnten die Freisinger nicht dagegenhalten. Beim SEF hätten viele Spieler mit einem ausgeprägten Zweikampfverhalten gefehlt, sagt Plabst.

Lichtblick kurz vor der Pause

Das erste Geschenk verteilten die Freisinger bereits nach sechs Minuten: Grünwalds Luca Tschaidse profitierte von einem katastrophalen Abwehrschnitzer der SEF-Defensive und hatte keine Mühe beim 1:0. Damit waren die Gäste erstmal bedient: Sie benötigten fast eine halbe Stunde, bis sie halbwegs zu ihrem Rhythmus fanden. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gab es dann den ersten Lichtblick aus Sicht der Freisinger: Nach einer sehenswerten Kombination zwischen Luka Brudtloff und Florian Bittner glich Brudtloff zum 1:1 aus.

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Mit dem Anpfiff der zweiten Halbzeit nahmen die Freisinger das Heft in die Hand. Der Ausgleich hatte für den nötigen Rückenwind gesorgt. Die SEF-Elf schien die Partie drehen zu können. Dann wie aus dem Nichts das 2:1 für die Gastgeber: Ein langer Ball aus der Abwehr erreichte Tschaidse – und wieder herrschte völlige Desorientierung in der SEF-Hintermannschaft, sodass Tschaidse letztlich gar nicht anders konnte, als die Kugel zu versenken (57.). Das zweite Christkindl-Geschenk.

Goalgetter Andreas Hohlenburger verletzt ausgewechselt

Im Schlussspurt setzten die Freisinger alles auf eine Karte. Wie schwach die Grünwalder letztlich waren, zeigte sich daran, dass sie beste Konterchancen kläglich versemmelten. Doch die SEF-Offensive verdiente sich auch keine guten Noten. Alex Plabst wollte als Entschuldigung dafür nicht geltend machen, dass Goalgetter Andreas Hohlenburger kurz nach der Pause verletzt ausgewechselt werden und wenig später auch Felix Fischer angeschlagen raus musste.

Fazit: Die Leistungsschwankungen beim SEF sind in dieser Saison extrem groß. Nach zwei schönen Heimsiegen zuletzt enttäuschten die Freisinger Fußballer am Dienstag in Grünwald. „Jetzt müssen wir eben im nächsten Jahr in der Rückrunde die nötigen Punkte machen, damit wir im Mai fünf andere Teams hinter uns gelassen haben und damit in der Liga bleiben“, beurteilt Coach Plabst die derzeitige Situation ganz nüchtern.

Spielstatistik

TSV Grünwald – SE Freising 2:1 (1:1)

Aufstellung: Negele – Mayr, Schmid, Zanker, Tatzer – Bittner, Fischer (62. Rudzki), Tiric – Davydov, Brudtloff (81. Müller), Hohlenburger (52. Geuenich).
Tore: 1:0 Tschaidse (6.), 1:1 Brudtloff (45.+1), 2:1 Tschaidse (57.).
Gelbe Karten: Mayr, Zanker.
Schiedsrichter: Michael Krug (SB Versbach).
Zuschauer: 70.

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