Zwei gegen einen
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Dranbleiben! Die Freisinger Felix Fischer (l.) und Benedict Geuenich versuchen, den Gäste-Angreifer zu stören.

Mit dem 1:1 gegen Eggenfelden gut bedient

SE Freising verliert erst den Faden - und dann fast auch noch das Spiel

  • VonPeter Spanrad
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Auf Augenhöhe begegneten sich Freising und Eggenfelden. Das 1:1 hatten die Hausherren einer guten ersten Hälfte zu verdanken - danach ging dem SEF der Saft aus.

Freising - Am Ende musste der SE Freising mit der Punkteteilung zufrieden sein. Nach einer halbwegs ordentlichen ersten Halbzeit verloren die Lerchenfelder in den zweiten 45 Minuten nämlich völlig den Spielrhythmus. Gast SSV Eggenfelden dominierte, sodass das 1:1-Remis letztlich den Freisingern schmeichelte.

Dass das Heimspiel am Freitagabend gegen Eggenfelden alles andere als einfach werden würde, war SEF-Coach Alexander Plabst klar: „Das war, wie erwartet, ein Spiel auf Augenhöhe. Eggenfelden hat unsere Kragenweite.“ Dass die Freisinger aufgrund ihrer personellen Situation nur Mittelmaß in der Landesliga Südost sind, bestätigt diese Partie gegen den Tabellenzehnten aus Niederbayern.

Andreas Hohlenburger, Andi Manhart und Nikolai Davydov hatten gute Chancen

Gestärkt durch die Siege der Vorwochen starteten die Gastgeber selbstbewusst und übernahmen vom Anpfiff weg das Kommando im Stadion Savoyer Au. Die vielen mitgereisten Eggenfeldener Fans fanden deshalb nur sehr selten Gelegenheit, Offensivaktionen ihrer Elf zu bejubeln. Freilich deuteten die Gäste immer wieder mal an, dass ihre schnellen Konter nicht zu unterschätzen sind. Deshalb riskierten die Freisinger auch nicht allzu viel in der Offensive. Allerdings fehlte in einigen guten Aktionen dann die Konzentration, um vielleicht mit dem einen oder anderen Treffer für die Vorentscheidung zu sorgen – vor allem in der ersten Viertelstunde. Andreas Hohlenburger, Andi Manhart und Nikolai Davydov hatten mehr als nur einen Treffer auf dem Schlappen, verhaspelten sich jedoch.

Danach verflachte die Partie. Den Freisingern fehlten offensichtlich die spielerischen Qualitäten, um die kompakte SSV-Defensive auf Dauer unter Druck zu setzen. Kurz vor der Pause dann doch noch einige Höhepunkte: Andi Manhart wurde von Florian Bittner wunderbar steil geschickt, scheiterte jedoch am starken Eggenfeldener Keeper Michael Pitscheneder. Da wollte Freisings Gegenüber Patrick Negele nicht nachstehen: Eggenfeldens Nico Daffner zog ab und Negele parierte prächtig (41.).

Elfer für Eggenfelden - aber Negele parierte

Im Gegenzug dann das 1:0: Andi Manhart war auf rechts davongesprintet, halbhohe Flanke auf Andreas Hohlenburger, der das Leder per Flugkopfball ins lange Eck zirkelte (41.). Dann stand erneut Patrick Negele im Fokus. Paul Angermeier überlief bei einem Konter die SEF-Defensive und Negele verließ seinen Kasten. Er konnte Angermeier allerdings nur noch von den Beinen holen – Elfmeter. Thomas von Sommoggy trat an, Negele aber ahnte die Ecke und hielt den Schuss (45.).

Die Gäste kamen mit viel Power aus der Kabine. Ganz anders die Freisinger, die unkonzentriert und lahm wirkten. Die Folge: Paul Angermeier egalisierte (49.). Danach ging bei den Hausherren nicht mehr viel. Eggenfelden war am Drücker, zeigte aber im Abschluss Schwächen. Florian Bittner hätte die Partie in der Nachspielzeit beinahe noch entscheiden können, scheiterte aber am SSV-Keeper. Fazit von SEF-Coach Plabst: „Mit dem Unentschieden bin ich hochzufrieden. Das war ein ganz wichtiger Punktgewinn.“ (Peter Spanrad)

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