Landesliga

SEF: Negele und Aitenioraretten den Punkt

  • vonMatthias Spanrad
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Freising - Einen Teilerfolg konnten die Fußballer des SE Freising verbuchen. Beim Auswärtsspiel im Bayerischen Wald lief vieles nicht nach Plan, am Ende reichte es bei Sturm Hauzenberg zumindest zu einem glücklichen 1:1-Remis. Die weiten Fahrten in den Bayerischen Wald sind für die Lerchenfelder Fußballer so gar nicht nach ihrem Geschmack. Das Match in Waldkirchen vor wenigen Wochen endete mit einer krachenden Niederlage, und auch die Begegnung im nur knapp zehn Kilometer weiter entfernten Hauzenberg wäre für den SEF beinahe ähnlich ausgegangen. „Wir müssen uns bei unserem Torwart und dem Pfosten bedanken“, analysierte Trainer Alex Plabst hinterher.

Tatsächlich war etwas Glück mit dabei, dass die Freisinger Fahrgemeinschaft dieses Mal wenigstens mit einem Zähler im Gepäck die weite Heimreise hatte antreten können. Schon im ersten Durchgang fanden die Freisinger nur schwerlich in die Partie, „Hauzenberg war gedanklich frischer, hat das gut gelöst“, so Plabst. Zwar gehörte die erste Chance des Spiels der Eintracht – Andi Manhart verpasste nur knapp eine Flanke. Nach nicht ganz einer halben Stunde stand es dann aber 1:0 für die Hausherren – unter gütiger Mithilfe der Gäste. Nach einer eher harmlosen Flanke war Freisings Keeper Patrick Negele aus seinem Gehäuse geeilt, obwohl die Viererkette noch hätte klären können. Diese Verwirrung nutzte Hauzenbergs Michael Scheßl zur Führung (26.). Zwar hatte erneut Manhart wenig später die große Chance zum Ausgleich, sein eigentlich platzierter Schuss rauschte jedoch knapp am Winkel vorbei. Insgesamt ließen es die Freisinger aber an der nötigen Entschlossenheit missen, wenig war übrig vom Offensivdrang des Töging-Spiels. Zu allem Überfluss verletzte sich Freisings zuletzt aktivster Angreifer, Nikolai Davydov, vor der Pause schwer an der Schulter. Kurz vor dem Seitentausch verursachte Osaro Aiteniora auch noch einen berechtigten Elfmeter, Torwart Patrick Negele parierte jedoch gegen Hauzenbergs Daniel Massinger (45.). Und Freisings Offensiv-Flaute setzte sich nach dem Seitenwechsel fort, daran änderte auch die Hereinnahme von Goalgetter Andi Hohlenburger nichts. Hauzenberg drängte dagegen auf die Vorentscheidung, entweder parierte Negele aber hervorragend oder das Aluminium verhinderte einen zweiten Einschlag. Und der SEF? Dem gelang der Lucky Punch. Nach einer Ecke von Florian Bittner stand Osaro Aiteniora am Elfmeterpunkt goldrichtig, hielt drauf und sein Schuss wurde unhaltbar zum 1:1 ins Tor abgefälscht (81.). Es war Aitenioras erster Pflichtspieltreffer überhaupt für die Eintracht.  

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