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Weiterhin in der Liga gefordert: SEF-Trainer und Sportchef Alex Plabst ist bemüht, seinen Kader auch qualitativ nach vorne zu bringen.

SE Freising 

Kader fehlt die Ausgewogenheit

  • vonMatthias Spanrad
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Die Spiele seit dem Re-Start verliefen für den Landesligisten SE Freising eher durchwachsen. Trainer Alex Plabst stellt sich zum Interview. 

Freising Ein Remis, eine Niederlage und ein Sieg – die Bilanz des SE Freising zum Re-Start in der Landesliga Südost ist eher durchwachsen. Für eine erste Nach-Corona-Auszeit-Bilanz stand Freisings Sportchef und Trainer in Personalunion, Alex Plabst, vor dem nächsten weiten Auswärtsspiel bei Sturm Hauzenberg im FT-Interview Rede und Antwort.

Welches Zeugnis stellt denn der Teammanager dem Trainer Alex Plabst aktuell aus?

Alex Plabst: Wenn das Spiel in Waldkirchen nicht wäre, dann war’s bisher schon zufriedenstellend. Das war ein bitterer Ausflug, vor allem auch, wie wir uns dort präsentiert haben, zudem noch die weite Fahrt dorthin. Danach, gegen Traunstein und Töging, waren es vier Punkte in zwei Partien, die waren wichtig und in der Entstehung auch okay.

Drei Spiele sind absolviert. Welche der Partien ist am meisten in Erinnerung geblieben?

Puh, da muss ich schon sagen, dass es die in Waldkirchen war. Da fällt einem kaum etwas ein dazu, da haben wir wirklich durch die Bank nicht gut gespielt. Waldkirchen liegt ja nicht ums Eck, und dass wir dann ein solches Spiel abliefern, das war schon hart. Am Ende war’s aber auch eine Initialzündung, dass wir zulegen müssen. Diesen Samstag dort werden wir nicht so schnell vergessen. Traunstein war dann so eine Mischung und in Töging hat dann eigentlich alles gepasst, daran können wir anknüpfen.

Womit erklären sich die Schwankungen, etwa zwischen Waldkirchen-Spiel und Töging-Match?

Es ist momentan so, dass wir im Kader ein Gefälle haben bei spielerischen und taktischen Dingen, das ist extrem auffällig. Uns brechen schon ein, zwei Ebenen weg, wenn wichtige Spieler verletzt sind. Ein Beispiel ist Domagoj Tiric. Der war gegen Töging wieder da, und das hat man sofort gemerkt, da haben wir einen ganz anderen Fußball gespielt. Den Ausfall gewisser Spieler können wir einfach nicht auffangen momentan.

Andi Hohlenburger ist weiter nicht voll belastbar. Ist es aktuell ein Zweikampf zwischen seinen Stellvertretern?

Sagen wir es mal so: Den Hohli von Anfang an zu bringen, wird derzeit schwer, für 90 Minuten reicht es von Haus aus nicht bei ihm. Lukas Brudtloff ist noch jung aber schon richtig stark, kommt aber eher über das Spielerische. Bei Daniel Gädke läuft es eher über das Körperliche und die Mentalität. Der Plan gegen Töging war, und am Ende ist das ja schon aufgegangen, dass der Daniel kommt, wenn der Gegner müde ist.

Nun geht es erneut Richtung Bayerischer Wald. Wird’s ein ähnliches Spiel wie gegen Waldkirchen?

Ich denke schon, dass das ein ähnliches Spiel wird. Es ist wieder mit die längste Strecke, die wir fahren müssen, die Mentalität des Gegners dürfte etwa ähnlich werden. Jedoch schätze ich Hauzenberg schon stärker ein, speziell in der Vorrunde haben sich die unter Wert verkauft. Deren Qualität wird sicher höher werden, das fordert uns noch mehr.

Interview: Matthias Spanrad

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